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Studie: Drei von vier Frauen befürchten zu geringe Pension

Österreichs Frauen wollen vor allem finanziell unabhängig sein und rechnen mit einer zu knappen Pension. Mit der eigenen Gesundheit sind sie mehrheitlich zufrieden, fürchten jedoch Krebs und psychische Erkrankungen, so die Frauenvorsorgestudie der Wiener Städtischen.

Obwohl Österreich im internationalen Vergleich auf ein sehr gutes staatliches Pensionssystem verweisen kann, ist damit mehr als jede zweite Frau (55 Prozent) unzufrieden. Das ergibt eine repräsentative Studie unter 1.000 Frauen zwischen 18 und 50 Jahren im Auftrag der Wiener Städtischen. „Viele Frauen sind sich der drohenden Gefahr von Altersarmut gar nicht bewusst und setzen sich zu wenig mit dem Thema der privaten Vorsorge auseinander“, erläutert Sonja Steßl, Vorstandsdirektorin Wiener Städtische Versicherung. Befragt, wie informiert sie sich über Themen zur Pensionsvorsorge fühlen, geben lediglich vier von zehn Frauen an, gut informiert zu sein. „Mit unserem Schwerpunkt #frausorgtvor greifen wir dieses Informationsdefizit aktiv auf und wollen mehr Bewusstsein für Alters- und Gesundheitsvorsorge schaffen und es Frauen ermöglichen, selbstbestimmt durchs Leben zu gehen“, so Steßl.

Finanzielle Unabhängigkeit

In der Umfrage, durchgeführt von Triple M Matzka Markt- und Meinungsforschung, wurden die Österreicherinnen gefragt, welche Aspekte in Bezug auf ihre Finanzen im Alter eine Rolle spielen. Praktisch alle Befragten (94 Prozent) sehen ihre finanzielle Unabhängigkeit als enorm wichtig an. Gleichzeitig glauben drei Viertel aller Frauen nicht daran, später einmal eine ausreichend hohe Pension zu erhalten. Demzufolge sagen neun von zehn Befragten, dass die private Vorsorge gerade für Frauen besonders wichtig ist, um im Alter finanziell unabhängig zu sein. „Jedoch hat erst knapp die Hälfte der Frauen eine Altersvorsorge abgeschlossen. Immerhin 41 Prozent haben vor, das in naher Zukunft zu ändern und mit einer privaten Altersvorsorge zu starten.“ Auf die Frage, wie hoch der Betrag ist, den sie für ihre private Pensionsvorsorge investieren, nennt die Mehrheit der Frauen (51 Prozent) bis zu 100 Euro pro Monat. Mehr als ein Viertel gibt zwischen 100 und 200 Euro aus und immerhin sieben Prozent legen mehr als 200 Euro dafür zur Seite.

Festhalten an Garantien

Einen guten Einblick liefert die Studie in das Anlage- und Vorsorgeverhalten von Frauen. Auf die Frage, welche Leistungen eine private Pensionsversicherung aufweisen muss, sprechen sich sieben von zehn Frauen für Garantien auf einbezahlte Prämien aus. Danach folgen Flexibilität der Produkte hinsichtlich Zuzahlung und Prämienpausen (51 Prozent), staatliche Förderungen (44 Prozent) sowie die Prämienbefreiung im Krankheitsfall (43 Prozent). Besonders bezeichnend für das risikoaverse Anlageverhalten: Ertragsorientierte Veranlagungen rangieren mit acht Prozent am letzten Platz. „Diese Präferenzen sind nachvollziehbar, in Zeiten von Niedrigzinsen und hoher Inflation jedoch nicht zielführend, weil Garantien Geld kosten und stets zulasten der Rendite gehen. Wer im Rahmen seiner Vorsorge nicht bereit ist, ein gewisses Risiko einzugehen, darf nur eine geringe Rendite erwarten“, so Steßl.

Hohe Zufriedenheit mit Gesundheitszustand

Dem Gesundheitssystem stellen die Befragten ein gutes Zeugnis aus: Sieben von zehn Frauen zeigen sich damit zufrieden. Zu diesem Wert zeigt sich eine eindeutige Korrelation mit der Gesundheitszufriedenheit: Je zufriedener mit der eigenen Gesundheit, desto zufriedener sind Frauen mit dem Gesundheitssystem, und vice versa. Insgesamt geben 86 Prozent der Befragten an, mit dem eigenen Gesundheitszustand sehr bzw. eher zufrieden zu sein. Steßl: „Gesundheit hat für viele Frauen Priorität, sie legen sehr viel Wert auf Prävention und Gesundheitsförderung. Unsere Studie bestätigt, dass Gesundheitsbewusstsein für die meisten Frauen gelebte Praxis ist.“

Prävention großgeschrieben

Aus Sicht der Befragten nehmen Frauen die Gesundheitsvorsorge ernster als Männer: 34 Prozent glauben, dass Männer öfter krank sind, und 60 Prozent, dass Frauen häufiger zum Arzt gehen. 83 Prozent sind zudem überzeugt, dass Frauen sich öfter einer Vorsorgeuntersuchung unterziehen. So gehören etwa die jährliche gynäkologische Untersuchung (70 Prozent) und Nichtrauchen (61 Prozent) zu den meistpraktizierten Vorsorgemaßnahmen. Das ist insofern nicht verwunderlich, als dass Tumore und bösartige Krebserkrankungen (68 Prozent) unter allen Erkrankungen Frauen die mit Abstand größten Sorgen bereiten. Darauf folgen Schlaganfall (31 Prozent) und psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen und Burnout (30 Prozent). Bei den unter 30-jährigen Frauen ist letztere Sorge mit 37 Prozent sogar noch größer. In diesem Zusammenhang geben 57 Prozent aller Frauen an, auf ihre mentale Gesundheit zu achten. Regelmäßiger Sport und überwiegend gesunde Ernährung spielen für jede zweite Frau eine wichtige Rolle.

Keine Angst vor Corona

Die Angst vor einer möglichen Corona-Erkrankung ist indes gering: Nur acht Prozent geben an, dass ihnen eine Infektion mit dem Virus Sorgen bereitet. Dennoch hat die Pandemie Einfluss auf das Vorsorgeverhalten: „Das Sicherheitsbedürfnis von Frauen ist auch im Gesundheitsbereich sehr hoch“, sagt Steßl. „Sich umfassend versichert zu wissen heißt, entspannter durchs Leben gehen.“ Der meistgenannte Grund für den Abschluss einer privaten Gesundheitsvorsorge ist der zusätzliche Schutz, den dieser Frauen bietet (34 Prozent), gefolgt vom höheren Leistungsumfang (24 Prozent), einer größeren Auswahl an Ärzten (20 Prozent) und schnelleren Terminen (18 Prozent).

Schwerpunkt #frausorgtvor

Die Wiener Städtische hat sich dem Thema Frauenvorsorge verschrieben und stellt das Jahr 2022 in den Fokus von #frausorgtvor. Ziel ist es, neben einer verstärkten Bewusstseinsbildung auch konkrete Lösungsansätze anzubieten. Dafür steht die Dachmarke „Women's Selection“, die mit vielen Angeboten aufwartet. „Wir bieten Frauen in jeder Lebenslage attraktive und individuelle Lösungen, um den Vorsorgebedarf für Gesundheit und Alterspension bestmöglich abzudecken“, so Steßl. Das reicht von der Basisabsicherung mit einer prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge über flexible Vorsorgelösungen mit erfolgreichen Fonds, bis hin zu umfassenden Zusatzpaketen, etwa der Prämienübernahme durch die Wiener Städtische bei Geburt, Krankheit oder Arbeitsunfähigkeit. Bei der Gesundheitsvorsorge stehen Wahlarzt- und Sonderklasse-Lösungen im Mittelpunkt.

Informationen zur Women's Selection finden sich unter wienerstaedtische.at/frausorgtvor.

 

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft der internationalen Versicherungsgruppe VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien und ist mit neun Landesdirektionen, 130 Geschäftsstellen und rund 4.000 Mitarbeitern präsent. Weiters verfügt das Unternehmen über Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist ein innovativer und verlässlicher Partner für sämtliche Kundenbedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich.

Aufgrund ihrer Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde die Wiener Städtische als „familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet und zuletzt im Jahr 2022 rezertifiziert.