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Wiener Städtische wird Nummer eins in Niederösterreich

  • Fusion von Wiener Städtische und s Versicherung im Plan
  • Pflegeregress-Abschaffung verschärft Pflegefinanzierung
  • Rekordwert bei Naturkatastrophen-Schäden
  • Prämienzuwachs im ersten Quartal 2018

Die Pflegevorsorge in Österreich steht durch die Abschaffung des Pflegeregresses und der demografischen Entwicklung vor enormen Herausforderungen. Während die Zahl an Pflegebedürftigen mit der Lebenserwartung weiter ansteigt, gibt es aufgrund geburtenschwacher Jahrgänge immer weniger Menschen, die das System finanzieren können. Gleichzeitig werden die öffentlichen Budgets knapper und aufgrund der Abschaffung des Pflegeregresses werden diese noch stärker belastet. Noch ist nicht festgelegt, wer diese hohen, zusätzlichen Kosten trägt. Pflegebedürftige und Angehörige sollen primär dadurch entlastet werden, doch wird es gleichermaßen schwieriger werden, Pflegefälle in einem Heim zu versorgen. Statistiken zeigen, im Jahr 2030 wird es bis zu 800.000 Pflegegeldbezieher in Österreich geben. Angesichts dieser Prognose wird es immer wichtiger, Eigenvorsorge auch im Pflegebereich aufzubauen. „Die private Vorsorge wird vor diesem Hintergrund immer wichtiger, die private Pflegevorsorge unverzichtbar. Denn nur damit kann die Lücke zwischen Pension und Pflegekosten geschlossen werden“, sagt Landesdirektor Wolfgang Lehner.

Rekordwert bei NatKat-Schäden

In puncto Naturkatastrophen war 2017 ein absolutes Rekordjahr. Die Schäden haben enorm zugenommen, vor allem in der zweiten Jahreshälfte wüteten österreichweit schwere Unwetter. In Niederösterreich stiegen die Gesamtaufwände über alle Sparten auf rund 12,53 Mio. Euro an, was eine Steigerung von 165 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Im Juli wüteten Starkregen, Hagel und orkanartige Windböen in Niederösterreich, im August querte eine Gewitterfront ganz Österreich und Ende Oktober fegte der Sturm „Herwart“ durch Niederösterreich. „Der Trend zeigt ein klares Bild: Die Unwetter werden immer häufiger und heftiger – mit der Folge, dass die Schadenssummen kräftig ansteigen“, so Lehner.

Größter Lebensversicherer entsteht

Die Fusion von Wiener Städtische und s Versicherung, die Ende vergangenen Jahres beschlossen wurde, liegt voll im Zeitplan. Durch die Verschmelzung beider Unternehmen – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen und der Zustimmungen der Organe der beteiligten Unternehmen – entsteht Österreichs größter Lebensversicherer. In Niederösterreich rückt die Wiener Städtische in der Lebensversicherung mit Prämien von 220,53 Mio. Euro auf den 1. Marktrang. Auch über alle Sparten wird sie mit Gesamtprämien in Höhe von 451,55 Mio. Euro die größte Versicherung in Niederösterreich werden. (Quelle: VVO)

Mit der Fusion soll der Bankenvertrieb intensiviert und dessen Potenzial voll ausgeschöpft werden. Neben der Lebensversicherung werden künftig verstärkt Produkte der Kranken- und Sachversicherung angeboten. Der internationale Vergleich zeigt, dass im Bereich Nicht-Leben bereits bis zu zehn Prozent über den Bankenvertrieb verkauft werden. Die Versicherungslösungen stellen eine ideale Ergänzung zu den Bankprodukten dar. Die s Versicherung bleibt auch nach der Fusion als Marke bestehen und fungiert als Dreh- und Angelpunkt für Versicherungslösungen via Erste Bank und Sparkassen.  

Wachstumstreiber Krankenversicherung

In der Krankenversicherung erzielte die Wiener Städtische in Niederösterreich 2017 Prämieneinnahmen von 48,29 Mio. Euro und damit eine Steigerung von 3,2 Prozent. Mit verrechneten Prämieneinnahmen von 177,36 Mio. Euro konnte in der Schaden-/Unfallversicherung ein Zuwachs von rund 2,4 Prozent erwirtschaftet werden. Insgesamt wurden im Jahr 2017 in Niederösterreich 249,51 Mio. Euro an Versicherungsleistungen ausbezahlt.

Das gab die Landesdirektion Niederösterreich am 11. Juni 2018 anlässlich der heurigen Landesbeiratssitzung im Beisein von Generaldirektor Robert Lasshofer bekannt. 

Prämienplus im ersten Quartal 2018

Die Wiener Städtische in Niederösterreich verzeichnet auch im ersten Quartal 2018 mit einem Prämienvolumen von 91,41 Mio. Euro ein Wachstum von 1,8 Prozent. Die Krankenversicherung erzielte Prämieneinnahmen von rund 9,89 Mio. Euro und damit ein starkes Plus von 7,2 Prozent. Auch die Schaden-/Unfallversicherung wächst mit einem Prämienvolumen von 60,58 Mio. Euro um 2,4 Prozent. In der Lebensversicherung konnten im ersten Quartal Prämieneinnahmen von 20,94 Mio. Euro verzeichnet werden. An Versicherungsleistungen wurden in den ersten drei Monaten 2018 insgesamt 68,98 Mio. Euro ausbezahlt.

 

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft des internationalen Versicherungskonzerns VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien und ist mit neun Landesdirektionen, 130 Geschäftsstellen und rund 3.500 Mitarbeitern präsent. Weiters verfügt das Unternehmen über Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist ein innovativer und verlässlicher Partner für sämtliche Kundenbedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich. 

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung setzt als familienfreundlicher Arbeitgeber umfangreiche Maßnahmen, um Beruf und Familie besser zu vereinbaren und erhielt dafür das Zertifikat „Audit berufundfamilie“ des Bundesministeriums für Familien und Jugend.

 

Rückfragen: 

WIENER STÄDTISCHE Versicherung
Wolfgang Lehner
Landesdirektor Niederösterreich
3100 St. Pölten, Dr. Karl Renner Promenade 14
Tel.: +43 (0)50 350-41201
E-Mail: w.lehner@wienerstaedtische.at