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Wiener Städtische Tirol: Zinsanstieg begünstigt Altersvorsorge


  • Starke Zuwächse in Gesundheitsvorsorge und Sachsparten
  • Schadensaufwand aufgrund von Naturkatastrophen stark angestiegen
  • Versicherungsleistungen steigen inflationsbedingt deutlich
  • Bedeutung der Altersvorsorge nimmt weiter zu

Die Wiener Städtische Versicherung in Tirol konnte im 1. Halbjahr 2023 einen Marktanteil von über 14 Prozent erreichen und ist damit auf Platz zwei unter den regional tätigen Versicherern. Besonders erfreulich war die Entwicklung in der Gesundheitsvorsorge und in den Sachsparten. Die Prämieneinnahmen in der Krankenversicherung stiegen um 14,3 Prozent auf 19,1 Mio. Euro und in der Schaden-/Unfallversicherung um 10,2 Prozent auf 60,6 Mio. Euro. Die Lebensversicherung zeigte mit einem Volumen von 48,8 Mio. Euro eine erneut rückläufige Entwicklung. Ausschlaggebend dafür waren die Einmalerläge, die weiterhin sehr selektiv nachgefragt wurden. In Summe verzeichnet die Wiener Städtische Tirol in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 128 Mio. Euro an Prämieneinnahmen. „Wir sehen auch in Tirol eine nach wie vor sehr konstante Nachfrage unserer Kund:innen. Die Suche nach Sicherheit und Halt in schwierigen Zeiten führt dazu, dass wir vor allem in den Sparten Gesundheitsvorsorge und bei der Absicherung für Hab und Gut auch im weiteren Jahresverlauf von einem starken Wachstum ausgehen“, sagt Walter Peer, Landesdirektor der Wiener Städtischen in Tirol.

Aber nicht nur die Prämien steigen, sondern auch die Zahlungen für Schäden und Leistungen, die an Kunden ausbezahlt werden, sind in Tirol auf 88 Mio. Euro gestiegen. Darin enthalten sind auch gestiegene Schadenszahlungen aufgrund immer häufiger auftretender Naturkatastrophen. „Wir sind mit einer anziehenden Schadensinflation konfrontiert. Das betrifft sowohl die Preise bei Reparaturen im Kfz- sowie im Haushalt-Eigenheim-Bereich, in der Industrie als auch die Leistungen im Gesundheitswesen“, so Peer. So stiegen etwa die Kfz-Reparaturkosten österreichweit um 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Verbraucherpreisindex, der als Basis für zahlreiche Versicherungsverträge dient, stieg im August um 7,4 Prozent.

Naturkatastrophen und Unterdeckung

Der Schadensaufwand durch auftretende Naturkatastrophen aufgrund der voranschreitenden Klimaerwärmung betrug von Jänner bis September 2023 für die Wiener Städtische in Tirol rund 4,3 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg von 48 Prozent. Erfahrungsgemäß können die Unwetterschäden in den kommende Herbstwochen noch weiter ansteigen. Österreichweit verzeichnete die Wiener Städtische in diesem Zeitraum ein Schadensaufkommen aufgrund von Naturkatastrophen von rund 112 Mio. Euro und damit den zweithöchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. Durch die kontinuierliche Zunahme von Naturkatastrophen, aber auch durch die hohen Immobilienpreise, warnt Peer bei der Gelegenheit auch vor der Gefahr einer Unterdeckung bei Verträgen in der Eigenheimversicherung.

Zukunftsthema private Vorsorge

Die vielen Krisen in der jüngsten Vergangenheit haben hohe staatliche Aufwendungen zur Folge gehabt, hinzu kommen die steigenden staatlichen Pensionszuschüsse, die tiefe Spuren im Budget hinterlassen. Peer: „Aufgrund der hohen Wachstumsraten bei den gesetzlichen Pensionsaufwendungen ist in den nächsten Jahren davon auszugehen, dass weitere Pensionsreformen folgen werden. Nur wer heute schon ergänzend privat vorsorgt, wird einen finanziell sorgenfreien Lebensabend genießen können.“ Besonders bei jungen Menschen zeigt sich, dass diese nur noch wenig Vertrauen in die staatliche Pensionsvorsorge haben. Die überwiegende Mehrheit geht laut einer IMAS-Vorsorgestudie vielmehr davon aus, dass sie mit ihrer künftigen gesetzlichen Rente keinen finanziell sorgenfreien Lebensabend mehr genießen werden.

Lichtblick Zinswende

Gerade die letzten Jahre haben klar gezeigt, dass die Menschen in Krisenzeiten vor allem nach finanziellen Absicherungsmöglichkeiten suchen und dafür auch bereit sind, verstärkt in ihre Vorsorge für die Zukunft zu investieren. Dabei ist die aktuelle Zinswende für Spar- und Versicherungskunden ein ganz wichtiger Schritt, weil sie dank steigender Zinsen auch von höheren Gewinnbeteiligungen profitieren. So hat die Wiener Städtische ihre Gesamtverzinsung in der Lebensversicherung bereits auf 2 Prozent erhöht. Dennoch rät Peer bestehenden Vorsorgekunden zur Vorsicht: „Durch die immer noch hohe Inflation werden viele Kund:innen die Sparziele für ihre Altersvorsorge nicht erreichen. Daher ist es sinnvoll – wenn finanziell möglich – die Prämien zu erhöhen, um weiterhin für das Alter bestens vorsorgen zu können.“ Der Wiener-Städtische-Landesdirektor rechnet damit, dass die Lebensversicherung auf jeden Fall an Attraktivität zulegen wird.

Private Gesundheitsvorsorge weiter auf hohem Niveau

Österreichweit ist die Wiener Städtische Versicherung unter den Top 3 der privaten Krankenversicherer. Auch in Tirol nimmt das Thema Gesundheitsvorsorge einen wichtigen Stellenwert ein. Neben einem gesunden und aktiven Lebensstil braucht es aber auch den individuell passenden Versicherungsschutz. „Der Trend geht dabei klar in Richtung Individualität, Service und Convenience. Bei uns in Tirol setzen sich viele junge Menschen aktiv mit dem Thema auseinander und suchen nach leistbaren, individuellen Lösungen, die sie bei der Wiener Städtischen auch finden“, so Peer. Die neue Sonderklasse-Versicherung bestHEALTH ist besonders für Jüngere attraktiv: Sie besticht mit erweitertem Leistungsportfolio wie Hebammenservice, psychologischer Beratung und Selbstbehaltsentfall bis zum 40. Geburtstag – und das zu erschwinglichen Prämien.

 

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft der internationalen Versicherungsgruppe VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien und ist mit neun Landesdirektionen, 125 Geschäftsstellen und rund 4.000 Mitarbeitern präsent. Weiters verfügt das Unternehmen über Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist ein innovativer und verlässlicher Partner für sämtliche Kundenbedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich.

Aufgrund ihrer Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde die Wiener Städtische als „familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet und zuletzt im Jahr 2022 rezertifiziert.

 

Rückfragen an:

WIENER STÄDTISCHE Versicherung
Landesdirektor Walter Peer

Südtiroler Platz 4, 6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)50 350-46010
E-Mail: w.peer@wienerstaedtische.at