- Prämienwachstum über alle Sparten
- Private Altersvorsorge immer stärker nachgefragt
- Unwetterschäden steigen wieder im ersten Quartal
- Wiener Städtische schafft zusätzliche Arbeitsplätze
Die Wiener Städtische Versicherung in der Steiermark setzt ihr Wachstum auch im ersten Quartal 2026 fort und kann trotz politischer Unsicherheiten und einer schwierigen Wirtschaftslage eine sehr gute Geschäftsentwicklung vorweisen. Die Versicherung verzeichnete ein Prämienwachstum über sämtliche Sparten, jenes in der Gesundheitsvorsorge und der Schaden-/Unfallversicherung fiel dabei besonders positiv aus. Die Prämieneinnahmen in der Krankenversicherung stiegen auf 23,8 Millionen Euro (plus 7,9 Prozent) und in der Schaden-/Unfallversicherung auf 94 Millionen Euro (plus 3,4 Prozent). Die Lebensversicherung zeigte mit einem Volumen von 47,1 Millionen Euro ebenfalls eine positive Entwicklung (plus 1,2 Prozent). In Summe verzeichnet die Wiener Städtische Steiermark in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 Prämieneinnahmen in Höhe von 164,9 Millionen Euro. „Mit unserem Jahresauftakt können wir – trotz weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen – sehr zufrieden sein. Unser Wachstumskurs bleibt stabil und wird von einer starken Entwicklung in allen Bereichen getragen. Gerade in schwierigen Zeiten wünschen sich Menschen Orientierung und Sicherheit. Genau hier stehen wir unseren Kund:innen in der Steiermark Tag für Tag partnerschaftlich zur Seite“, sagt Michael Witsch, Landesdirektor der Wiener Städtischen in der Steiermark.
Lebensversicherung gewinnt an Dynamik
Von dieser positiven Entwicklung konnte auch die private Altersvorsorge profitieren. So hat die Nachfrage vor allem bei hybriden und fondsgebundenen Lebensversicherungen weiter zugenommen. Zurückzuführen ist das auf ein steigendes Vorsorgebewusstsein in der Bevölkerung: Angesichts des demografischen Wandels und der Debatten über das staatliche Pensionssystem ist der Erhalt der Kaufkraft im Alter ein zentraler Vorsorgegrund. Viele Menschen haben mittlerweile erkannt, dass die staatliche Pension allein nicht ausreichen wird, um sich den gewünschten Lebensstandard im Alter zu erhalten. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, breite Bevölkerungsschichten noch stärker für dieses Thema zu sensibilisieren. Denn die Lebensversicherung hat ein klares Alleinstellungsmerkmal: Sie zahlt als einziges Vorsorgeprodukt am Markt eine garantierte monatliche private Rente bis zum Lebensende“, so Witsch.
Gesundheitssystem unter Druck
Auch im Gesundheitsbereich setzt zunehmend ein Umdenken ein. Laut einer Umfrage der Wiener Städtischen ist die Einstellung der Österreicher zum öffentlichen Gesundheitssystem weiterhin überwiegend positiv – rund die Hälfte der Bevölkerung ist (sehr) zufrieden. Gleichzeitig wächst aber auch Kritik: 45 Prozent nehmen eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung wahr. Als Hauptprobleme gelten zu wenige Kassenärzte und lange Wartezeiten, insbesondere bei Fachärzten. Auffallend ist, dass besonders bei den unter 35-Jährigen das Interesse an privater Gesundheitsvorsorge deutlich zunimmt. „Das seit Jahren starke Wachstum in der privaten Gesundheitsvorsorge unterstreicht diese Umfrageergebnisse. Nicht umsonst besitzt bereits jede dritte Person eine private Krankenzusatzversicherung – so viele wie nie zuvor“, so Witsch.
Hohes Leistungsniveau hält an
Neben einem zunehmenden Bedürfnis nach Sicherheit, was sich an dem Anstieg auf der Prämienseite zeigt, sind auch die Auszahlungen für Schäden und Leistungen weiterhin hoch. So hat allein die Wiener Städtische in der Steiermark im ersten Quartal 2026 rund 95 Millionen Euro an Leistungen an ihre Kunden ausgezahlt – das sind rund 1,5 Millionen Euro pro Arbeitstag. Einen spürbaren Anstieg der Leistungen gab es in den ersten drei Monaten auch bei Naturkatastrophen – hier vor allem aufgrund von Schneedruck und Niederschlägen. Aber auch in der Kfz-Versicherung sowie in der Gesundheitsvorsorge blieben die Auszahlungen an Kunden hoch. Einerseits weil die Krankenhauskosten gestiegen sind aber auch, weil mehr Leistungen von den Kunden in Anspruch genommen wurden. „Wir gehen aus heutiger Sicht von einem weiterhin hohen Leistungsniveau aus – nicht zuletzt, weil der demografische Wandel den Bedarf an Leistungen weiter steigen lässt“, erläutert der Landesdirektor der Wiener Städtischen.
25 neue Mitarbeiter gesucht
Aber nicht nur die Geschäftsentwicklung gibt Grund zur Freude: Aktuell sind in der Steiermark 345 Mitarbeiter tätig, 256 davon im Versicherungsvertrieb, zudem bildet das Unternehmen 29 Lehrlinge aus. Und die Wiener Städtische will in der Steiermark weiterwachsen. Aufgrund der steigenden Nachfrage sowie eines anstehenden Generationenwechsels werden bis Jahresende zusätzlich 25 Mitarbeiter im Außendienst gesucht, um die Teams zu verstärken. „Für uns steht die Zufriedenheit unserer Kund:innen an erster Stelle. Damit wir auch künftig erstklassigen Service bieten können, sind eine starke regionale Präsenz und persönliche Beratung entscheidend“, so Landesdirektor Witsch.
Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft der internationalen Versicherungsgruppe VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien und ist mit neun Landesdirektionen, 125 Geschäftsstellen und rund 4.000 Mitarbeitern präsent. Weiters verfügt das Unternehmen über eine Zweigniederlassung in Slowenien. Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist eine innovative und verlässliche Partnerin für sämtliche Kundenbedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich.
Aufgrund ihrer Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde die Wiener Städtische als „familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet und zuletzt im Jahr 2024 rezertifiziert.
Rückfragen an:
WIENER STÄDTISCHE Versicherung
Landesdirektor Michael Witsch
Brockmanngasse 32, 8010 Graz
Tel.: +43 (0)50 350-43600
E-Mail: m.witsch@wienerstaedtische.at