Bild vom Ringturm am Schottenring.
Pressemeldungen

News zum Unter­neh­men, Pro­duk­ten und mehr

Wir halten Sie mit aktuellen Aussendungen zu unserem Unternehmen auf dem Laufenden. Informieren Sie sich in unserem Newsbereich über Neuerungen bei Produkten und Kundenservices, zum Unternehmen und personelle Veränderungen.

  • Unternehmen

Wiener Städtische Oberösterreich weiter auf Erfolgskurs


  • Starke Zuwächse in der Sachversicherung
  • Hohe Schäden durch Naturkatastrophen– Gefahr Unterdeckung
  • Gesundheitsvorsorge sehr gefragt
  • Zinserhöhung pusht private Altersvorsorge

Die Wiener Städtische Versicherung Oberösterreich konnte trotz Corona-Pandemie ihren Erfolgskurs fortsetzen und ihre Top-2-Position im Bundesland festigen. Besonders erfreulich war im ersten Halbjahr 2022 die Entwicklung in den Sachsparten. Die Prämieneinnahmen in der Schaden-/Unfallversicherung stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,6 Prozent auf 128,1 Mio. Euro, die Lebensversicherung um 7,4 Prozent auf 101,4 Mio. Euro. Und auch die Krankenversicherung zeigte eine positive Entwicklung um 1,8 Prozent auf 27,3 Mio. Euro. In Summe verzeichnete die Wiener Städtische in Oberösterreich in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres Prämieneinahmen in Höhe von 256,8 Mio. Euro und konnte damit das Ergebnis zum Vergleichszeitraum 2021 um 9,8 Prozent übertreffen. „Wir sehen nach wie vor eine sehr konstante Nachfrage, die Suche nach Sicherheit und Halt führt dazu, dass wir vor allem bei der Absicherung für Hab und Gut und in der Lebensversicherung weiterhin von einem starken Wachstum ausgehen“, freut sich Günther Erhartmaier, Landesdirektor der Wiener Städtischen in Oberösterreich.

Im Geschäftsjahr 2021 verzeichnete die Wiener Städtische Oberösterreich Prämieneinnahmen in Höhe von 423,9 Mio. Euro und war mit einem Marktanteil von rund 15,7 Prozent die Nummer 2 im Bundesland.

Naturkatastrophen und Unterdeckung

Oberösterreich stand in den vergangenen Jahren immer wieder im Zentrum von Naturkatastrophen. Vor allem Stürme und Hagel haben immense Schäden an Häusern und Autos verursacht. Im Vorjahr zahlte die Wiener Städtische in Oberösterreich rund 44 Mio. Euro – dafür verantwortlich waren die schweren Hagelereignisse in weiten Teilen des Landes. Heuer sind die Schäden mit 7,4 Mio. Euro geringer, allerdings könnten sie durch Herbststürme in den kommenden Wochen erfahrungsgemäß noch zunehmen. Durch den kontinuierlichen Anstieg von Naturkatastrophen, aber auch aufgrund der anziehenden Immobilienpreise droht die Gefahr einer Unterdeckung bei Verträgen in der Eigenheim-Versicherung. „Viele haben die Corona-Jahre zur Verschönerung ihres Eigenheims genutzt. Einen Pool angeschafft oder einen Zubau errichtet, aber die Versicherungssummen unverändert gelassen. In den letzten Jahren sind auch die Baukosten sowie die Preise für Baumaterialien förmlich explodiert und es gibt immer wieder Fälle, wo Kundinnen und Kunden auf der Differenz von Versicherungssumme und tatsächlichen Wiederherstellungskosten, etwa nach einem Brand, sitzen bleiben“, so Erhartmaier. Und: Rund drei Viertel der Kunden haben für Hochwasser- und Erdbebengefahren lediglich einen Basisschutz gewählt, der im Schadensfall in der Regel aber zu niedrig ist. Gegen einige Euro Mehrprämie im Monat kann der Schutz bei Hochwasser oder Erdbeben signifikant erhöht werden.

Das Jahr 2021 sorgte österreichweit bei der Wiener Städtischen aufgrund massiv zunehmender Unwetter für den höchsten Schadensaufwand in der bald 200-jährigen Unternehmensgeschichte. Hagelstürme und Gewitter verursachten Schäden in Höhe von über 200 Mio. Euro. Hiervon entfielen rund 44 Mio. Euro auf Oberösterreich.

Landesdirektion wird mit Solarstrom versorgt

Seit Kurzem ist die Photovoltaik-Anlage am Dach der Landesdirektion der Wiener Städtischen Versicherung in Linz erfolgreich in Betrieb gegangen. Damit kann ein Drittel des gesamten Stromverbrauchs für den Bürobetrieb gedeckt werden. „Wir spüren die Auswirkungen des Klimawandels auch in Oberösterreich immer stärker. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, aktiv Maßnahmen zur Bekämpfung der Erderwärmung auf lokaler Ebene zu ergreifen und so unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Versicherung nachzukommen“, sagt Erhartmaier.

Turbo für Gesundheitsvorsorge

Einen zentralen Stellenwert nimmt in Oberösterreich auch das Thema Gesundheitsvorsorge ein: Die Pandemie hat das Bewusstsein, für sich und seine Familie vorzusorgen, weiter vorangetrieben. Die Gesundheitsstudie 2022 der Wiener Städtischen zeigt, dass bereits jeder Dritte in Österreich eine private Gesundheitsvorsorge hat. Das Interesse an einem Neuabschluss ist in den letzten zwölf Monaten bei rund einem Drittel gestiegen, in der Altersgruppe bis 35 Jahre sind es sogar 37 Prozent. Besonders nachgefragt sind in Oberösterreich die Sonderklasse- und die Privatarztversicherung. Erhartmaier kennt die Gründe: „Viele Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher wünschen sich mehr, als die gesetzliche Krankenversicherung bieten kann – und werden bei der Wiener Städtischen als einem der führenden Gesundheitsversicherer fündig.“

Private Vorsorge im Trend

Neben der Gesundheitsvorsorge und der Sachversicherungssparte sieht Erhartmaier auch in der privaten Altersvorsorge weiterhin großes Potenzial: „Durch die demografische Entwicklung, die angespannte Budgetsituation aufgrund der Corona-Hilfspakete sowie die extreme Inflation wird die ergänzende finanzielle Vorsorge immer wichtiger“, ist der Landesdirektor der Wiener Städtischen überzeugt. In der Altersvorsorge hat die expansive Geldpolitik der EZB in der letzten Dekade den Sparern und Vorsorgewilligen einiges abverlangt. Doch diese Phase sollte nun vorüber sein. Die eingeleitete Zinswende ist ein positives Signal in Richtung Spar- und Vorsorgekunden und wird eine Trendwende in der Altersvorsorge bringen. Kundengelder können wieder ertragreicher angelegt werden, höhere Zinsen machen Lebensversicherungen attraktiver, die Gewinnbeteiligung wird in den kommenden Jahren steigen. Zwei Trends stehen bei der Altersvorsorge im Mittelpunkt: Zum einen die starke Nachfrage nach fondsgebundenen sowie hybriden Produktlösungen, zum anderen der Fokus auf nachhaltiger Veranlagung. Erhartmaier: Die Kundennachfrage nach unseren nachhaltigen Fondspolizzen der ‚ECO-Linie‘, die als erste mit dem österreichischen Umweltzeichen auszeichnet wurden, ist besonders hoch.“ Im Neugeschäft bei fondsgebundenen Lebensversicherungen der Wiener Städtischen fließt bereits fast jeder zweite Euro in nachhaltige Fonds – Tendenz steigend!

 

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft der internationalen Versicherungsgruppe VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien und ist mit neun Landesdirektionen, 130 Geschäftsstellen und rund 4.000 Mitarbeitern präsent. Weiters verfügt das Unternehmen über Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist ein innovativer und verlässlicher Partner für sämtliche Kundenbedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich.

Aufgrund ihrer Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde die Wiener Städtische als „familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet und zuletzt im Jahr 2022 rezertifiziert.

 

Rückfragen an:

WIENER STÄDTISCHE Versicherung
Landesdirektor Günther Erhartmaier

Untere Donaulände 40, 4020 Linz
Tel.: +43 (0)50 350-42000
E-Mail: g.erhartmaier@wienerstaedtische.at