Ukraine - Flüchtlingshilfe

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Ukraine - Flüchtlingshilfe

Olena und Olha aus Kiew erzählen ihre Flucht-Geschichte.

Mit dem Auto, zu Fuß, per Bus und Bahn in zwei Tagen von Kiew über Kosice in der Slowakei und Budapest nach Wien: Unsere ukrainischen Kolleg:innen Olena und Olha aus der UIG mit Oma Nataliia und ihren drei Kindern Mikhailo (1), Vira (3) und Illia (13) bewohnen seit 23. März eine Erdgeschoßwohnung in Wien, von der VIG-Gruppe für ihre ukrainischen Mitarbeiter:innen zur Verfügung gestellt. „Es war ursprünglich nicht geplant, zu flüchten, aber als die Bombardements immer mehr wurden, waren wir - vor allem wegen der Kinder - gezwungen, zu gehen“, erzählt Olha. Die Familien sind dabei, ihr Leben zu organisieren – Registrierung, Dokumente, Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis, für den 13jährigen Illia wird ein Schulplatz gesucht, für die Kleinen Kindergartenplätze. Allen gemeinsam ist, dass sie, sobald es möglich ist, wieder nach Hause wollen. „Unser ganzes Leben ist in der Ukraine, Verwandte, Freunde, Kollegen…aber wir sind sehr glücklich, dass unsere Familien jetzt hier in Sicherheit sind“, sind sich alle einig.


Nataliya und Yuliia berichten über ihre Ankunft in Wien

„In Sicherheit“ ist der erste Gedanke von Nataliya und Yuliia, als sie am 25. März Wien erreichen. Gemeinsam mit Yuliias Söhnen Fedir (4) und dem neugeborenen Myron haben die Schwestern am 23. März – Myron war gerade neun Tage alte - die Flucht aus Kiew nach Österreich angetreten. „Ursprünglich wollten wir bleiben“, erzählt Nataliya. Yuliia brachte noch mitten im Bombenhagel ihren zweiten Sohn per Kaiserschnitt auf die Welt. Wie so viele gingen auch die Schwestern und ihre Familien davon aus, dass der Ukraine-Krieg innerhalb einer Woche beendet sein würde, aber nachdem Luftalarm und Bombenangriffe immer häufiger wurden, trafen die Schwestern die Entscheidung, zu gehen: „Mit dem Auto waren wir von Kiew über Kattowitz in Polen bis nach Wien drei Tage unterwegs. Wir sind sehr dankbar für den herzlichen Empfang, die Wohnmöglichkeit und die Unterstützung durch die VIG-Gruppe hier in Österreich“. Ihr größter Wunsch? „So schnell wie möglich wieder nach Hause“.