Die Wiener Städtische ist Arbeitgeber für mehr als ein Drittel aller Lehrlinge in der Versicherungswirtschaft und damit einer der größten österreichischen Lehrlingsausbildner in der Branche. Insgesamt haben in den letzten fünf Jahren österreichweit 250 Jugendliche ihre Lehre in der Wiener Städtischen absolviert.

Die Durchstarterin


Raffaella Lang
Lehrling, Landesdirektion Wien

» Manchmal ist nicht die erste Entscheidung die beste, sondern erst die zweite. Es war Zeit für eine berufliche Veränderung. «

Manchmal ist nicht die erste Entscheidung, die beste, sondern erst die zweite. Wie beispielsweise bei Raffaella Lang. Ihr erster Berufswunsch war Friseurin. Und nachdem Raffaella zu den Menschen gehört, die ihre Wünsche auch umsetzen, machte sie nach der Schule die entsprechende Lehre und stieg in den Job als Friseurin ein. Relativ bald merkte sie aber, dass „es nicht so richtig passte“, wie die 22-Jährige heute erzählt. Als dann noch gesundheitliche Gründe hinzukamen, war klar: Es war Zeit für eine berufliche Veränderung.

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Lehrlinge werden aktuell bei der Wiener Städtischen ausgebildet
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der Lehrlinge haben ihre Lehre im vergangenen Jahr mit gutem oder ausgezeichnetem Erfolg absolviert
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Jahre ist das durchschnittliche Alter der Lehrlinge

Der Vollblutverkäufer


Tobias Lorenz
Außendienst, ehemaliger Lehrling, Landesdirektion Wien

» Mein Umfeld war da etwas skeptischer, weil die Lehre vielleicht nicht das beste Image hat. Man hat mich gefragt, wo da die Perspektive sei. «

„Ich brenne für den Verkauf.“ Das wird oft gesagt. Manchmal stimmt das ziemlich genau, manchmal nicht so ganz, und nur ganz selten – wie beispielsweise bei unserem Vertriebsprofi Tobias Lorenz – trifft die Selbsteinschätzung zu 150 Prozent zu. Wieso wir das behaupten können? Weil Tobias versucht hat, dem Redakteur, der diese Zeilen verfasst hat, am Ende des Interviews eine Versicherung zu verkaufen – und das, nebenbei bemerkt, auch noch erfolgreich. Darauf angesprochen, lächelt der 29-Jährige nur: „Was soll schon passieren? Im schlimmsten Fall holt man sich ein Nein ab. Damit muss man klarkommen.“

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Ein perfekter Schritt
Manchmal ist nicht die erste Entscheidung die beste, sondern erst die zweite. Wie beispielsweise bei Raffaella Lang. Ihr erster Berufswunsch war Friseurin. Und nachdem Raffaella zu den Menschen gehört, die ihre Wünsche auch umsetzen, machte sie nach der Schule die entsprechende Lehre und stieg in den Job als Friseurin ein. Relativ bald merkte sie aber, dass „es nicht so richtig passte“, wie die 22-Jährige heute erzählt. Als dann noch gesundheitliche Gründe hinzukamen, war klar: Es war Zeit für eine berufliche Veränderung.

„In der Situation ist mir voriges Jahr ein Inserat für eine Lehre bei der Wiener Städtischen aufgefallen“, erzählt Raffaella. „Ich habe mich sofort beworben. Dass ich dann genommen wurde, war etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Umso größer war meine Freude. Ich habe da offenbar zur richtigen Zeit den richtigen Schritt gemacht“, erzählt sie lachend.

Diverse Stärken
Dass sie nicht mit einer Zusage gerechnet hatte, fußte dabei nicht auf falsch verstandener Bescheidenheit, sondern vielmehr darauf „dass ich ja nichts in die Richtung gemacht hatte. Weder in der Schule noch während meiner Friseurlehre.“ Es stellte sich jedoch heraus, dass die Wiener Städtische genau diese Diversität sucht. „Das wurde uns auch sehr schnell erklärt. Es gehört zur Philosophie der Wiener Städtischen, Menschen aus allen möglichen Lebensbereichen im Unternehmen zu haben, eben weil die Kundinnen und Kunden auch so unterschiedlich sind.“ Verkürzt und vielleicht überspitzt könnte man also sagen: Je bunter die Belegschaft, desto erfolgreicher die Wiener Städtische.

QuereinsteigerInnen gesucht
Diversität ist im Unternehmen nicht nur ein Schlagwort, sondern wird Tag für Tag gelebt. Raffaela arbeitet mit einem gelernten Maurer, einem studierten Informatiker und einer ehemaligen Verkäuferin zusammen, wobei jedes Teammitglied seinen eigenen Erfahrungsschatz einbringt. Überrascht war sie auch, dass sie nicht die Einzige in den 20ern war. „Es hat auch seine Vorteile, wenn man ein bisschen später in die Branche einsteigt. Ich habe ein paar Bekannte, die haben die Versicherungslehre gleich mit 16 begonnen. Da sind viele nicht mehr dabei. Es ist eben ein verantwortungsvoller Beruf. Vielleicht hilft es da, wenn man schon ein wenig Lebenserfahrung hat“, meint die Quereinsteigerin.

Selbstbewusst durch Qualität
Offensichtlich stolz zeigt sie sich, was die Qualität ihrer Ausbildung angeht. Nach der Grundausbildung bei der Wiener Städtischen gehen die Lehrlinge neben der praktischen Ausbildung in die Berufsschule. „Da gibt es am Anfang einen Einstufungstest. Dort haben wir einfach durchgehend besser abgeschlossen als die Kolleginnen und Kollegen innerhalb der Branche.“ Das hat nicht nur auf dem Papier Vorteile: „Mir gibt das auch eine enorme Sicherheit im Kundengespräch. Die Materie ist mitunter sehr komplex. Da ist es sehr wichtig, dass man auch wirklich versteht, wovon man redet.“

Starke Ziele
Klar ist für Raffaella, dass sie bei der Wiener Städtischen voll durchstarten will. Dafür hat sie sich auch die ersten Ziele gesetzt: „Ganz sicher die Auszeichnung bei der Lehrabschlussprüfung.“ Und dann geht es in den Außendienst. „Darauf freue ich mich irrsinnig. Das mache ich schon jetzt in der Ausbildung am liebsten.“ Und abseits des Berufs? „Unter anderem die neuen Freundschaften pflegen, die sich mit Kolleginnen und Kollegen entwickelt haben.“

Es sieht also so aus, als hätte Raffaella noch jede Menge Ehrgeiz – und jede Menge Spaß daran.

Das Glückskind
„Ich brenne für den Verkauf.“ Das wird oft gesagt. Manchmal stimmt das ziemlich genau, manchmal nicht so ganz, und nur ganz selten – wie beispielsweise bei unserem Vertriebsprofi Tobias Lorenz – trifft die Selbsteinschätzung zu 150 Prozent zu. Wieso wir das behaupten können? Weil Tobias versucht hat, dem Redakteur, der diese Zeilen verfasst hat, am Ende des Interviews eine Versicherung zu verkaufen – und das, nebenbei bemerkt, auch noch erfolgreich. Darauf angesprochen, lächelt der 29-Jährige nur: „Was soll schon passieren? Im schlimmsten Fall holt man sich ein Nein ab. Damit muss man klarkommen.“

Comeback-Kid
Dass Tobias Rückschläge verkraften kann, hat er bereits vor knapp zehn Jahren bewiesen. Mitten in der siebten Klasse – die Matura nur noch einen Wimpernschlag entfernt – hat er hingeschmissen. Raus aus der Schule, rein ins Bundesheer – nur was dann?

„Das wusste ich damals nicht so richtig“, erinnert sich der Wiener zurück. Er hörte sich um, schnupperte in ein Autohaus hinein, wurde selbst bei einem Büchsenmacher vorstellig, hatte aber zu diesem Zeitpunkt eher Ausschließungsgründe als proaktive Pläne parat: „Ich bin handwerklich nicht besonders geschickt, das schloss den Bau aus.“

Mit der Lehre zum akademischen Versicherungskaufmann
Schließlich ist er auf ein Inserat der Wiener Städtischen gestoßen. „Die haben sich dann auch sehr schnell gemeldet“, was für Tobias auch „ein Zeichen der Wertschätzung war“. Dass er als damals 20-Jähriger erst relativ spät mit der Lehre begonnen hat, hat ihn nicht gestört. „Mein Umfeld war da etwas skeptischer, weil die Lehre vielleicht nicht das beste Image hat. Man hat mich gefragt, wo da die Perspektive sei.“ Darüber kann Tobias heute nur schmunzeln. „Das war das Beste, was mir passieren konnte. In der Lehrzeit geht es bei uns extrem praktisch zu. Das heißt, man kann schon Abschlüsse machen und das so verdiente Geld zuzüglich zur Lehrlingsentschädigung behalten“, schildert Tobias. „Wo gibt es so etwas sonst noch?“ Heute ist Tobias 29, verheiratet, hat einen Abschluss der Fachhochschule Krems als akademischer Versicherungskaufmann und verdient so viel wie manche/r AkademikerIn. Kein Wunder, dass der Topverkäufer meint: „Ich fühle mich manchmal wie ein richtiges Glückskind.“

Ziele statt Bevormundung
Wobei hier mal wieder der Spruch vom Glück, dessen eigener Schmied man ist, zum Tragen kommt. Denn natürlich hat sich der Erfolg nicht von selbst eingestellt. Wenn man wie Tobias zu den Top-40-VerkäuferInnen eines Konzerns gehören will, muss man für den „Verkauf brennen“. In diesem Zusammenhang schätzt er auch die Guidelines, die man als VertriebsmitarbeiterIn von der Wiener Städtischen bekommt: Am Jahresanfang setzt man seine Ziele im Rahmen eines Gesprächs, „darüber erfolgt die Mitarbeiterführung. Das finde ich besser, als wenn man bei jedem Handgriff erklärt bekommt, wie man den machen soll.“

Tatsächlich erhält man in der Ausbildung das, was er „Skills“ nennt – das können ganz verschiedene, auch softe Fertigkeiten sein: „Etwa dass man die Angst vor Ablehnung ablegt. Das ist enorm wichtig. Denn auf einen Abschluss folgen fünf Absagen. Damit umzugehen und die Motivation zu bewahren ist eine der Sachen, die man bei der Wiener Städtischen von der Pike auf lernt. Dabei haben wir alle unsere individuellen Stärken“, erzählt der Wiener. Tobias punktet beispielsweise mit Offenheit, „andere sind nicht so extrovertiert, dafür aber extrem gut organisiert, diszipliniert und erfüllen so ihre Ziele“.

Was aber alle erfolgreichen KollegInnen verbindet, „ist die Eigeninitiative“, so Tobias. „Man muss das von sich aus wollen. Dazu gehört auch das ‚Matchen‘ in den internen Rankings. Wenn man das möchte, ist man bei der Wiener Städtischen perfekt aufgehoben.“