Wer hohe Ziele hat, macht bei uns Karriere.“ Die Wiener Städtische bietet ihren MitarbeiterInnen individuelle Karrierewege und legt Wert darauf, die Talente ihrer MitarbeiterInnen zu fördern und die Entwicklung jeder/jedes Einzelnen zu unterstützen.

Die Schwärmerin


Jennifer Bubits
Nachwuchsführungskraft, Landesdirektion Burgenland

» Aus den Gesprächen heraus hatte ich das Gefühl, dass das Unternehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sucht, die weiterkommen wollen. «

Ein Unternehmen, das wie die Wiener Städtische rund 4.000 MitarbeiterInnen beschäftigt, kann man durchaus als „groß“ bezeichnen. Jennifer Bubits kann bei solchen Betriebsgrößen aber nur milde lächeln, ist sie doch neben ihrer Tätigkeit als Nachwuchsführungskraft der Landesdirektion Burgenland für eben jene Wiener Städtische auch Herrin über bis zu 500.000 Arbeiterinnen.

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JAHRE ARBEITEN MITARBEITER/INNEN DURCHSCHNITTLICH IM UNTERNEHMEN
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ARBEITSTAGE WERDEN IM UNTERNEHMEN JÄHRLICH IN AUS- UND WEITERBILDUNGSMAßNAHMEN INVESTIERT
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ONLINETRAININGS WURDEN IM LETZTEN JAHR ABSOLVIERT

Der Freiheitsliebende


Christopher Geminiani
Quereinsteiger im Außendienst, Landesdirektion Vorarlberg

» Mir wurde klar, dass ich gern mit Menschen in Kontakt trete, auch mit wildfremden. Ich finde das inspirierend. «

Eigentlich hatte Christopher Geminiani ja nicht damit gerechnet, dass er seinen Freiheitsdrang ausgerechnet in der Versicherungsbranche bei der Wiener Städtischen sinnvoll einsetzen könnte. Dieses Streben nach Freiheit hatte er schon immer, und als er endlich 19 war, Schule und Zivildienst absolviert waren, stand bei ihm ein ganz spezieller Gedanke im Vordergrund: „Jetzt mach ich, was ich will.“ Also hat er seinen Rucksack gepackt und ist dreieinhalb Monate durch Europa gereist.

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Die Schwärmerin
Ein Unternehmen, das wie die Wiener Städtische rund 4.000 MitarbeiterInnen beschäftigt, kann man durchaus als „groß“ bezeichnen. Jennifer Bubits kann bei solchen Betriebsgrößen aber nur milde lächeln, ist sie doch neben ihrer Tätigkeit als Nachwuchsführungskraft der Landesdirektion Burgenland für eben jene Wiener Städtische auch Herrin über bis zu 500.000 Arbeiterinnen.

Gut, zugegeben, es handelt sich nicht um Menschen, die sie da in ihrer Freizeit managt, sondern um Bienen – beeindruckend ist diese Zahl aber allemal: Zehn Völker betreut sie inzwischen. „Es klingt nach viel Arbeit, ist es aber nicht, da man die Bienen weitestgehend sich selbst überlässt und nur wenn notwendig eingreift“, schildert die Nachwuchsführungskraft.

Wie das zeitlich mit ihrem Hauptberuf bei der Wiener Städtischen zusammengeht? „Tadellos“, meint sie. „Das ist genau einer der Gründe, warum ich meinen Job so schätze: Die Arbeitszeiten sind flexibel, man kann seinen Tagesablauf im Betrieb sehr gut einteilen, und ich selbst nehme aus meinem Hobby einfach auch viel Kraft für die Arbeit mit.“

Wie tanzende Bienen
Die Managerin, die nach dem Studium und beruflichen Anfängen in Wien „aus Naturverbundenheit“ ins Burgenland zurückgekehrt ist, betreut und schult AußendienstmitarbeiterInnen in diversen Softwareanwendungen und technischen Prozessen. Die Geduld, die sie in der Freizeit bei der Pflege ihrer Bienen braucht – und somit auch trainiert –, kommt ihr im Job extrem zugute, ist die interne Kommunikation doch mitunter nicht weniger komplex als einer dieser magischen Bienentänze: „In meiner Funktion fungiere ich oft als Schnittstelle zwischen den Technikerinnen und Technikern, die die Dienstprogramme entwerfen, und den Außendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeitern, die bei genau diesen Programmen sehr spezifische Anwendungsfragen haben. Technikerinnen und Techniker sprechen dabei sehr gern in ihrer eigenen Sprache, was manchmal herausfordernd sein kann. Aber wenn ich durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen am Ende des Tages zu mehr Erfolg verhelfen kann, ist das für mich etwas sehr Erfreuliches.“

Nachwuchsakademie
Dass sie Know-how- und managementtechnisch am Puls der Zeit bleibt, war ihr bereits bei ihrem Einstieg bei der Wiener Städtischen ein Anliegen. Deshalb war die Nachwuchsakademie – ein internes Fortbildungsprogramm der Wiener Städtischen – für Jennifer bereits bei der Bewerbung ein wichtiges Thema. „Aber nicht nur für mich“, erinnert sich Jennifer weiter, „auch für die Wiener Städtische. Aus den Gesprächen heraus hatte ich das Gefühl, dass das Unternehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sucht, die weiterkommen wollen, wissbegierig und neugierig sind. Meine Erfahrungen seither haben diesen Eindruck nur bestätigt.“

Hightechausstattung
Um dem Bedürfnis nach Professionalität und modernem Arbeiten nachzukommen, gibt das Unternehmen seinen MitarbeiterInnen auch einiges mit. „Wir sind technisch hervorragend ausgestattet, haben speziell im Vertrieb iPhones und Laptops, die uns unsere Tätigkeit enorm erleichtern“ und dafür sorgen, dass „Flexibilität“ und „Selbstorganisation“ nicht nur Schlagwörter sind, sondern auch gelebt werden können. Das einzige Luxusproblem, das entsteht, wenn man einen Job hat, der alle professionellen Wünsche erfüllt: „Es fällt mir manchmal schwer abzuschalten“, wie Jennifer meint. Wenn der Laptop zu Hause ist, kann es schon mal passieren, dass Arbeit und Freizeit verschwimmen.

Aber mit der Zeit lernt man dann doch, klare Linien zu ziehen – was natürlich für eine gesunde Work-Life-Balance wichtig ist: „Letzten Endes ist es ein wenig wie bei den Bienen“, schmunzelt Jennifer. „Die sind ebenfalls fleißig, wollen aber auch mal in Ruhe gelassen werden.“

Um dann mit voller Kraft weiterzufliegen. Entweder zur nächsten Blüte. Oder zur nächsten Herausforderung.

Freiheit geschehen lassen
Eigentlich hatte Christopher Geminiani ja nicht damit gerechnet, dass er seinen Freiheitsdrang ausgerechnet in der Versicherungsbranche bei der Wiener Städtischen sinnvoll einsetzen könnte. Dieses Streben nach Freiheit hatte er schon immer, und als er endlich 19 war, Schule und Zivildienst absolviert waren, stand bei ihm ein ganz spezieller Gedanke im Vordergrund: „Jetzt mach ich, was ich will.“ Also hat er seinen Rucksack gepackt und ist dreieinhalb Monate durch Europa gereist.

„Das war wichtig für mich“, erzählt der heute 29-Jährige. „Mir wurde klar, dass ich gern mit Menschen in Kontakt trete, auch mit wildfremden. Ich finde das inspirierend.“ Womit entschieden war, dass er seine Ausbildung zum Informatiker nicht als Hauptberuf wählen würde. „Das war für mich undenkbar: nur im Büro, wenig Kundenkontakt, das wollte ich nicht.“ Also ging er zunächst als Barkeeper ins Gastgewerbe. Die Arbeit machte zwar Spaß, aber sehr schnell merkte Christopher, der sich selbst als „enorm leistungsorientiert“ bezeichnet, dass ebendiese Leistung nicht honoriert wird. „Ich habe immer versucht, alles besser zu machen, als es gerade ist“, denkt er laut an die damalige Zeit zurück. „Aber es ist egal, ob du der beste oder nur ein mittelmäßiger Barkeeper bist, am Ende verdienst du dasselbe.“

Guter Rat
Ein Kollege riet ihm, es bei einer Versicherung zu versuchen. „Vielleicht wollte mich der Kollege ja nur loswerden“, lacht der gebürtige Italiener, der in Vorarlberg wohnhaft ist, „aber der Gedanke ließ mich nicht mehr los: viel Kontakt mit Menschen, flexible Zeiteinteilung und leistungsgerechte Entlohnung.“ Das waren die Erwartungen, die er an den Job hatte – und „sie haben sich komplett erfüllt“, erzählt der Vertriebsprofi und strahlt dabei eine beneidenswerte Entspanntheit aus.

Auf ebendiese Gelassenheit angesprochen, lächelt Christopher nur: „Ja, das habe ich vor drei Jahren quasi so geschehen lassen.“ Damals, nach der einen oder anderen privaten Komplikation, begann er, konsequent nur dann im Büro zu sein, wenn seine Anwesenheit auch erforderlich war. „In der Zeit war und bin ich dann enorm produktiv. Wenn ich eine Lücke von zwei, drei Stunden habe, gehe ich raus. Ich trainiere und koche mir was Frisches, gehe Rad fahren oder schwimmen, mache Musik oder was auch immer mir gerade einfällt.“ Das Handy ist dabei stets eingeschaltet, falls doch etwas anfällt. Danach geht es zurück ins Office oder zu Kundenterminen.

Freiheit gibt Kraft
Aber gerät man da nicht ins Schleudern, ist es nicht ineffizient, wenn man den Tag so auseinanderreißt? „Ganz im Gegenteil“, meint Christopher. „Ich ziehe aus diesem freien Lebensrhythmus enorm viel Kraft.“ Wobei ein derartiger Tagesablauf auch organisiert werden will: „Die Arbeitswoche muss am Freitag zuvor stehen“, erklärt der Vertriebsprofi. Wenn man das schafft und den Job macht, wie er gemacht werden soll – also vollkommen professionell –, ist man zwangsläufig erfolgreich.“

Dass dem so ist, zeigt ein Blick auf seine Bilanz bei der Wiener Städtischen. In fünf der acht Jahre hat es Christopher unter die konzernweit 40 besten VerkäuferInnen geschafft. Sehr viel besser geht es nicht. Und das mit 29.

Wobei: Ein paar Auszeichnungen gibt es noch. Nach dem bereits erreichten Bronzenen und Silbernen Ringturmritter wäre das nächste Ziel auf der Liste der Goldene Ringturmritter – eine spezielle Auszeichnung für besonderen Verkaufserfolg. Wann er den will, wie er den erreichen will? Christopher zuckt nur mit den Achseln: „Ich werde einfach weiterhin mein Bestes geben, dann wird das passieren.“

Er lässt es also einfach geschehen – diese Freiheit nimmt er sich, diese Freiheit gibt man ihm.