Work-Life-Balance ist bei der Wiener Städtischen nicht nur ein Modewort. Gezielte Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsalltags unterstützen unsere MitarbeiterInnen dabei, das Beste aus beiden Welten zu holen. Flexible Arbeitszeitmodelle, Gleitzeitregelungen, Home-Office-Vereinbarungen oder auch Papateilzeit sind nur einige der vielen Maßnahmen, die für mehr Flexibilität in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sorgen.

DIE FRÜHAUFSTEHERIN


Lisa Dolezal
Werbung und Sponsoring, Zentrale Wien

» Auch die Struktur und die Selbstdisziplin, die ich für mein Training brauche, helfen mir im Job wahnsinnig weiter. «

Wenn die 28-jährige Lisa zur Arbeit kommt, hat sie in der Regel einen Weg von 40 Kilometern hinter sich – auf dem Rad, durchs Wasser oder schlicht in ihren Laufschuhen. Das liegt nicht daran, dass die Werbe- und Sponsoringspezialistin im Dschungel lebt. Lisa ist vielmehr eine passionierte, ehrgeizige Triathletin und trainiert jeden Tag für ihren Sport. „Es ist großartig“, erzählt die quirlige Niederösterreicherin. „Ich powere mich in der Früh aus und komme jeden Tag vollkommen ausgeglichen in die Arbeit.“ Was nicht bedeutet, dass ein derartiges Pensum immer leicht zu absolvieren ist: „Ja, jeden Tag um fünf Uhr in der Früh aufstehen ist vor allem im Winter nicht immer leicht.“ Gerade diese Selbstüberwindung „macht dann aber die Erfolge noch schöner“. Diese Erkenntnis nimmt Lisa auch in ihr berufliches Leben mit. „Ich habe einfach gelernt, dass man manchmal ‚reinbeißen‘ muss.“ Auch die Struktur und die Selbstdisziplin, „die ich für mein Training brauche, helfen mir im Job wahnsinnig weiter“.

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MITARBEITER/INNEN und KUND/INNEN nehmen jährlich am Vienna City Marathon teil
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MITARBEITER/INNEN STARTEN JÄHRLICH BEIM WIENER-STÄDTISCHE-LAUFTREFF
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MITARBEITER/INNEN nehmen jährlich am Business Run Teil

Der Tormann in der Wir-AG


Claudio Mette
Außendienst, ehemaliger Lehrling, Landesdirektion Kärnten

» Die Erfahrungen abseits des Büros sind sicher wichtig. Und dazu braucht es auch einen gewissen Ausgleich. «

Claudio Mette ist jemand, der gern das Schlimmste verhindert. In der Freizeit tut er das, indem er als Tormann dafür sorgt, dass die Bälle und Pucks der Gegner nicht im eigenen Netz landen. Das bewerkstelligt der Kärntner bei drei verschiedenen Mannschaftssportarten: Fußball, Land- und Eishockey.

DIE ZUKUNFTSFORSCHERIN


Marie Reichstein
Versicherungsmathematikerin, Zentrale Wien

» Wir sagen mathematisch voraus, wohin sich die Gesellschaft entwickelt und wie wir mit unseren Produkten darauf reagieren. «

Ein ganzes, prächtiges Universum aus Zahlen. Das ist sozusagen die berufliche Heimat von Marie Reichstein. „Eigentlich ist ja alles irgendwie ein mathematisches Rätsel“, erzählt die Versicherungsmathematikerin. Und genau das Lösen dieser Rätsel hat die 29-jährige Wienerin immer schon fasziniert und zunächst zum Studium der technischen Mathematik geführt. Danach war ihr klar, „dass ich etwas Praktisches machen wollte. Ich wollte zusehen, wie all diese Formeln aus Zahlen und Buchstaben zu etwas Realem werden.“

Weitere Themen


Die Frühaufsteherin
Wenn die 28-jährige Lisa zur Arbeit kommt, hat sie in der Regel einen Weg von 40 Kilometern hinter sich – auf dem Rad, durchs Wasser oder schlicht in ihren Laufschuhen. Das liegt nicht daran, dass die Werbe- und Sponsoringspezialistin im Dschungel lebt. Lisa ist vielmehr eine passionierte, ehrgeizige Triathletin und trainiert jeden Tag für ihren Sport. „Es ist großartig“, erzählt die quirlige Niederösterreicherin. „Ich powere mich in der Früh aus und komme jeden Tag vollkommen ausgeglichen in die Arbeit.“ Was nicht bedeutet, dass ein derartiges Pensum immer leicht zu absolvieren ist: „Ja, jeden Tag um fünf Uhr in der Früh aufstehen ist vor allem im Winter nicht immer leicht.“ Gerade diese Selbstüberwindung „macht dann aber die Erfolge noch schöner“. Diese Erkenntnis nimmt Lisa auch in ihr berufliches Leben mit. „Ich habe einfach gelernt, dass man manchmal ‚reinbeißen‘ muss.“ Auch die Struktur und die Selbstdisziplin, „die ich für mein Training brauche, helfen mir im Job wahnsinnig weiter“.

Vom Job inspiriert
Zum Ausdauersport ist Lisa über die Wiener Städtische gekommen. „Es war ein Marathon, den wir gesponsert hatten“, erinnert sich die Mitarbeiterin zurück. „Und ich dachte mir: Das versuche ich jetzt auch.“ Dieser erste Versuch entwickelte sich zu einer Leidenschaft, die sich auch unter den Vorgesetzten herumsprach. „Vor drei Jahren bekam ich einen Anruf von meiner Chefin, ob ich zu ihr in das Werbung-und-Sponsoring-Team kommen möchte. Das war natürlich eine einmalige Chance. Ich habe sofort Ja gesagt. Das war sicher mein tollster beruflicher Moment.“

» Ich powere mich in der Früh aus und komme jeden Tag vollkommen ausgeglichen in die Arbeit.«

Willkommens-Kultur
Dass die Wiener Städtische alles daransetzt, Menschen in all ihren Facetten zu unterstützen, war Lisa klar, bevor sie noch für das Unternehmen zu arbeiten begonnen hatte. Vor mittlerweile elf Jahren war sie „gerade mit der Handelsschule fertig, da hat die Wiener Städtische einen Vortrag gehalten. Sie waren extrem bemüht und sympathisch. Man hatte sofort das Gefühl, dass man willkommen ist.“ Schnell wurde ihr bewusst, dass ihr das Unternehmen alles bot, was man sich von einem Arbeitgeber wünscht: Entfaltungsmöglichkeiten, Team-Spirit und Sicherheit. „Die Größe des Unternehmens gibt einem die Möglichkeit, sich in jede Richtung zu entwickeln“, erzählt sie. „Und das nicht nur in perfekten Zeiten. Es hat keine Sekunde gegeben, in der ich mich bei uns nicht extrem gut aufgehoben gefühlt habe. Das beginnt im Team. Wir sind 18 Leute, da gibt jeder auf den anderen acht. Und es endet bei der Geschäftsführung, die offen und regelmäßig mit uns kommuniziert.“

Neue Chancen, neue Ziele
Doch elf Jahre bei einem Unternehmen? Läuft sich das nicht irgendwann tot? „Überhaupt nicht! Es geht immer weiter, es gibt immer wieder neue Aufgaben und Chancen bei uns.“ Und in den nächsten elf Jahren, was ist dann? „Auf jeden Fall immer noch bei der Wiener Städtischen. Und mit meiner Partnerin verheiratet, in einem eigenen Haus, einer eigenen Wohnung? Wer weiß?“ So ist das nun mal mit Prognosen: Sie sind schwierig, wenn sie in die Zukunft gerichtet sind. Aber was Lisa definitiv weiß: ob sie wieder bei der Wiener Städtischen beginnen würde, wenn sie die Zeit um elf Jahre zurückdrehen könnte. „Auf jeden Fall. Das war die beste Entscheidung meines Lebens.“

Der Tormann in der Wir-AG
Claudio Mette ist jemand, der gern das Schlimmste verhindert. In der Freizeit tut er das, indem er als Tormann dafür sorgt, dass die Bälle und Pucks der Gegner nicht im eigenen Netz landen. Das bewerkstelligt der Kärntner bei drei verschiedenen Mannschaftssportarten: Fußball, Land- und Eishockey.

Beruflich versucht der Vertriebsprofi der Wiener Städtischen, Schäden, Notfälle oder Schicksalsschläge zumindest finanziell so gut wie möglich abzufedern. „Das ist sicher meine stärkste Motivation: dass ich den Menschen helfen kann, wenn etwas passiert, dass ich ihnen Risiken abnehme, dass ich für sie Probleme löse.“

Perfekte Ergänzung
Dass der 35-Jährige erfolgreich arbeitet und noch dazu Spaß dabei hat, liegt wiederum daran, dass er sich Strukturen und Abläufe geschaffen hat, die zu ihm passen. Wie im Sport hat er sich auch da ein Team gesucht, mit dem er gut zusammenarbeitet – ein Team, in dem jeder seine Stärken einbringt und Schwächen ausgeglichen werden.

„Wir sind drei konträre Typen in unserem Team. Dadurch ergänzen wir uns optimal: Ich bin manchmal ein bisschen temperamentvoll, ein bisschen ungestüm“, erzählt Claudio. „Meine beiden Kollegen sind 15 und 30 Jahre älter, bringen entsprechende Erfahrung und Expertise mit und holen mich wieder runter, wenn ich mich mal verrenne“, schildert er die Teamdynamik. „Auf der anderen Seite bin ich der technisch Affinste und ein bisschen der Troubleshooter im Team.“ Also wie beim Fußball: rauslaufen, wenn der gegnerische Stürmer aufs Tor zuläuft.

Profitiert hat Claudio dabei nicht zuletzt von seiner Ausbildung. Damals, 2005, hatte die Wiener Städtische gerade die Lehrlingsausbildung neu aufgesetzt: extrem praxisorientiert, viel Kundenkontakt, die Möglichkeit, auch als Lehrling Provisionen zu lukrieren, und die Unterstützung durch eine/n MentorIn. „Da habe ich sofort in die richtige Spur gefunden. Ich finde die Methode sensationell und bin inzwischen selbst als Mentor tätig.“

Disziplin schafft Spielraum
Seinen Schützlingen versucht er nicht zuletzt mitzugeben, dass Disziplin auf allen Ebenen Freiheiten schafft. „Dadurch, dass ich mir die Arbeit gut einteile, komme ich fast immer zwischen 17 und 18 Uhr nach Hause.“ So gehen sich dann auch die zehn Stunden wöchentlichen Trainings und die Matches am Wochenende aus. „Die Erfahrungen abseits des Büros sind sicher wichtig. Und dazu braucht es auch einen gewissen Ausgleich“, meint Claudio. „Bei mir ist es eben der Sport. Wenn man bei einer Landhockey-WM auf den Bermudas in der Endrunde steht, dann ist das schon was! Das gibt Kraft und Selbstbewusstsein. Das hilft einfach weiter.“

Von der Ich-AG zur Wir-AG
Wie gut Claudios Team funktioniert, zeigt nicht nur das Zwischenmenschliche, sondern auch der berufliche Erfolg. „Voriges Jahr waren wir alle drei unter den österreichweit 40 besten Verkäuferinnen und Verkäufern. Das ist sensationell. Wir arbeiten zwar letzten Endes auf eigene Rechnung, ziehen uns aber gegenseitig hoch. Das ist extrem motivierend.“ Man könnte auch sagen, dass sich hier drei Ich-AGs zu einer Wir-AG zusammengeschlossen haben – eine Strategie, die offenbar voll aufgeht.

Die Zukunftsforscherin
Ein ganzes, prächtiges Universum aus Zahlen. Das ist sozusagen die berufliche Heimat von Marie Reichstein. „Eigentlich ist ja alles irgendwie ein mathematisches Rätsel“, erzählt die Versicherungsmathematikerin. Und genau das Lösen dieser Rätsel hat die 29-jährige Wienerin immer schon fasziniert und zunächst zum Studium der technischen Mathematik geführt. Danach war ihr klar, „dass ich etwas Praktisches machen wollte. Ich wollte zusehen, wie all diese Formeln aus Zahlen und Buchstaben zu etwas Realem werden.“

Dieser Wunsch hat sie in die Versicherungsbranche getragen, wo sie die Möglichkeit hat, gesellschaftliche Trends mathematisch zu erfassen und auf diese Weise wichtigen Input für die Strategie der Wiener Städtischen zu liefern. „Bei uns läuft in Wirklichkeit alles zusammen“, erzählt die Spezialistin. „Wir sagen mathematisch voraus, wohin sich die Gesellschaft entwickelt und wie wir mit unseren Produkten darauf reagieren.“ Das beginnt auf einer kurzfristigeren Ebene in der Unfallversicherung bei der Berechnung von Unfallwahrscheinlichkeiten bis hin zu den ganz großen Themen wie dem Klimawandel – in Wirklichkeit arbeitet die Mathematikerin also als Zukunftsforscherin.

» … dass ich etwas Praktisches machen wollte. Ich wollte zusehen, wie all diese Formeln aus Zahlen und Buchstaben zu etwas Realem werden. «

Flexible Lebensgestaltung
Bei aller Selbstdisziplin, die man für diesen Job braucht – eines ist die Mathematikerin nicht: eine Frühaufsteherin. „Nein, wirklich nicht“, lacht sie. „Also um fünf in der Früh aufzustehen wäre sicher nicht mein Ding.“ Sie schätzt die Gleitzeitmodelle der Wiener Städtischen, die es ihr ermöglichen, ihre Arbeitszeit mit ihrer zweiten großen Leidenschaft zu verbinden: dem Sport. Dreimal pro Woche geht es für die ehemalige Nationalspielerin zum Landhockeytraining des Wiener Athletiksport Clubs. Am Wochenende Match. Als Ausgleich zum Ausgleich wird dann noch ein- bis zweimal pro Woche gebouldert. „Das kann dann schon eine recht volle Woche werden. Da ist es natürlich wichtig, wenn man einen Arbeitgeber hat, der weiß, dass sich ein aktives und erfülltes Privatleben positiv im Job niederschlägt.“

Teamgeist auf allen Ebenen
Tatsächlich spiegeln sich die Einzelsportart Bouldern und das teamorientierte Landhockey auch im Verständnis wider, das Marie von ihrer Arbeit hat. „Der Teamgeist im Unternehmen ist fantastisch“, erzählt sie. „Da kann jeder einbringen, was er am besten kann. Es ist extrem motivierend, wie das dann Früchte trägt, weil in einem guten Team bei jeder Aufgabe einfach das individuell Beste herausgeholt werden kann und man sich darauf konzentriert, worin man wirklich gut ist und was einem dann wahrscheinlich auch am meisten Spaß macht.“

„Spaß machen“ ist auch so ein Stichwort, das im Zusammenhang mit Mathematik vielleicht nicht jeder an erster Stelle führen würde. Für Marie ist dieser Spaß jedoch die Grundvoraussetzung dafür, „dass man seinen Job lebt und liebt. Und das ist wichtig dafür, dass man ihn auch länger macht. Alles andere ist sinnlos.“ Dass die Versicherungsmathematikerin, die seit mittlerweile fünf Jahren in der Branche tätig ist, auch die nächsten fünf Jahre und darüber hinaus bei der Wiener Städtischen „einfach mein Bestes“ geben will, überrascht gerade in unsicheren Zeiten nicht. „Ich fühle mich extrem gut aufgehoben. Nicht nur im persönlichen Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen und den Vorgesetzten: Das Management reagiert einfach extrem professionell und zielstrebig auf Veränderungen. „Das gefällt mir. Hier bleib ich.“