Porträtaufnahme eines Mannes mit Schnauzbart, Dreitagebart und Kurzhaarschnitt in einem kreisförmigen Bildausschnitt.

Psychische Belastung & Symptome: 10 Anzeichen im Mental Health Check

Stress oder psychische Belastung? Psychotherapeut Severin Stefenelli zeigt, wie du Warn­signale erkennst und richtig reagierst.

Format:
Podcast
Autor:
Arndt Müller
zuletzt geändert:
16.09.2026
Lesezeit:
2 Minuten

IN DIESEM TEXT ERFÄHRST DU, …

  • woran du erkennst, dass aus Stress möglicherweise ein Burn-out wird.
  • warum Grübeln, Alkohol oder übertriebene Kontrolle oft eine psychologische Funktion erfüllen.
  • wie sich ADHS, Autismus, Depressionen, Traumafolgen oder Essstörungen im Erwachsenen­alter zeigen können.

Stress, Schlafprobleme, ständiges Grübeln, Erschöpfung oder das Gefühl, irgendwie anders zu sein – wie eine psychische Belastung Symptome im Alltagsleben auslösen kann, zeigt sich oft schleichend. Viele Betroffene funktionieren nach außen weiter, während sie innerlich immer mehr kämpfen.

Genau hier setzt die neue Podcast-Staffel „Mental Health Check“ an. Gemeinsam mit dem Wiener Psycho­therapeuten Severin Stefenelli spricht losleben.stories über häufige psychische Belastungen, ihre Ursachen und mögliche Wege, besser damit umzugehen.

Die zehn Episoden liefern verständliche Einblicke in psycho­logische Zusammen­hänge, räumen mit Vor­urteilen auf und zeigen konkrete Strategien, wie Betroffene ihre psychische Gesund­heit stärken können.

Folge 5.1: Burn-out-Symptome erkennen – wenn Stress zur Belastung wird

Stress gehört zum Leben. Problematisch wird es, wenn Erholung nicht mehr möglich ist. Wer frühzeitig bei Burn-out Symptome erkennen möchte, sollte auf emotionale Erschöpfung, innere Distanz, Konzentrationsprobleme und ein dauerhaftes Gefühl der Leere achten.

Entscheidend ist dabei weniger die Arbeits­menge als das Verhältnis zwischen Belastung und Regeneration. Wer dauerhaft über die eigenen Grenzen geht, riskiert lang­fristige gesund­heit­liche Folgen.

→ Mehr dazu in Folge 5.1 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

Folge 5.2: Funktionierende Depression: Kann ich depressiv sein und trotzdem alles schaffen?

Viele Menschen verbinden Depressionen mit Antriebs­losig­keit und Rückzug. Tatsächlich gibt es Betroffene, die weiterhin arbeiten, Termine einhalten und nach außen leistungs­fähig wirken.

Die Belastung bleibt oft lange verborgen – auch vor dem eigenen Umfeld. Gerade deshalb wird professionelle Hilfe häufig erst spät in Anspruch genommen.

→ Mehr dazu in Folge 5.2 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

Folge 5.3: ADHS bei Erwachsenen: Bin ich chaotisch oder steckt mehr dahinter?

ADHS verschwindet nicht automatisch mit dem Ende der Schul­zeit. Bei Erwachsenen zeigt sich die Symptomatik oft anders als bei Kindern.

Innere Unruhe, Vergesslichkeit, Probleme bei Organisation und Priorisierung oder Schwierig­keiten, die Aufmerksam­keit zu steuern, können den Alltag erheblich beeinflussen. Gleichzeitig entwickeln viele Betroffene Strategien, um ihre Heraus­forderungen zu kompensieren.

→ Mehr dazu in Folge 5.3 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

Folge 5.4: Warum höre ich nicht auf zu grübeln? Die Wahrheit über generalisierte Angststörungen

Gedanken kreisen ständig um mögliche Probleme, Risiken oder Katastrophen. Selbst wenn aktuell alles in Ordnung ist, findet das Gehirn den nächsten Grund zur Sorge.

Grübeln vermittelt kurzfristig das Gefühl von Kontrolle. Tatsächlich hält es Angst oft aufrecht und erschwert es, zur Ruhe zu kommen.

→ Mehr dazu in Folge 5.4 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

Folge 5.5: Schüchtern oder soziale Phobie? Wann Angst vor Menschen zum Problem wird

Nicht jede Zurückhaltung ist eine soziale Phobie. Problematisch wird es dann, wenn Angst vor Bewertung oder Ablehnung dazu führt, wichtige Situationen zu vermeiden.

Vorträge, Meetings, Feiern oder sogar alltägliche Gespräche können dann erheblichen Stress auslösen. Verstärkt werden soziale Ängste häufig auch durch Social Media. Die Folge ist oft ein Teufels­kreis aus Angst und Vermeidung.

→ Mehr dazu in Folge 5.5 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

Ein geteilter Bildschirm zeigt links einen glatzköpfigen Mann mit Brille und stützender Hand am Kinn sowie rechts einen tätowierten Mann mit Brille und Schnauzbart.
Arndt Müller und Severin Stefenelli bei der Podcast-Aufnahme über Burn-out-Warnzeichen, Bewältigungsmechanismen und mentale Störungen im Erwachsenenalter.
© Egger & Lerch

Du findest unseren losleben.stories-Podcast auf allen üblichen Podcast­plattformen – oder hörst direkt hier bei uns rein! Im Podcast bezieht ein:e Expert:in Stellung zu Alltagsfragen aus den Bereichen Körper, Psyche und (finanzielle) Zukunft.

Folge 5.6: Zwangsgedanken verstehen: Warum das Gehirn ständig Fehlalarme sendet

Aufdringliche Gedanken kennt fast jeder Mensch. Bei Zwangs­störungen treten sie jedoch besonders häufig auf und lösen starken Leidens­druck aus.

Die Betroffenen wissen meist selbst, dass die Gedanken irrational erscheinen. Trotzdem fühlen sie sich gezwungen, ihnen Aufmerksam­keit zu schenken oder bestimmte Handlungen auszuführen.

→ Mehr dazu in Folge 5.6 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

Folge 5.7: Autismus bei Erwachsenen: Warum Masking so erschöpfend sein kann

Immer mehr Erwachsene erkennen, dass sie sich im Autismus-Spektrum befinden. Viele haben über Jahre gelernt, soziale Erwartungen zu erfüllen und ihre Besonder­heiten zu verbergen.

Dieses sogenannte Masking kann enorm anstrengend sein. Reiz­über­flutung, soziale Erschöpfung und das Gefühl, ständig eine Rolle spielen zu müssen, sind häufige Folgen.

→ Mehr dazu in Folge 5.7 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

Folge 5.8: Wann wird gesundes Essen ungesund? Orthorexie, Binge Eating und Essstörungen

Gesunde Ernährung gilt als erstrebenswert. Problematisch wird sie dann, wenn Kontrolle, Verbote und Schuld­gefühle den Alltag bestimmen.

Die Episode zeigt, warum Ess­störungen weit mehr sind als ein Ernährungs­thema und welche Rolle Emotionen, Kontrolle und Selbst­wert dabei spielen.

→ Mehr dazu in Folge 5.8 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

Folge 5.9: Alte Wunden, aktuelle Probleme? Wie Entwicklungstraumata unser Leben prägen

Nicht jedes Trauma entsteht durch ein einzelnes dramatisches Ereignis. Auch emotionale Vernach­lässigung, Ab­lehnung oder chronische Unsicher­heit können tiefe Spuren hinterlassen.

Viele dieser Erfahrungen wirken bis ins Erwachsenen­alter nach und be­ein­flussen Beziehungen, Selbst­wert­gefühl und den Umgang mit Emotionen.

→ Mehr dazu in Folge 5.9 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

Folge 5.10: Trinke ich zu viel? Was Grey Area Drinking wirklich bedeutet

Zwischen gelegentlichem Genuss und einer Alkohol­abhängig­keit gibt es einen Grau­bereich, den viele Menschen kaum wahrnehmen.

Gerade wenn Alkohol regelmäßig zur Stress­bewältigung oder Emotions­regulation eingesetzt wird, lohnt sich ein genauer Blick auf die eigene Gewohn­heit.

→ Mehr dazu in Folge 5.10 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

Ein Mann mit Kurzhaarschnitt, ausgeprägtem Oberlippenbart und tätowierten Armen sitzt entspannt in schwarzer Kleidung auf einer Sitzbank am Fenster.
© privat

Severin Stefenelli ist Psychotherapeut in Wien und beschäftigt sich schwer­punkt­mäßig mit psychischen Belastungen im Erwachsenen­alter. In der neuen Podcast-Staffel „Mental Health Check“ auf losleben.stories erklärt er psychologische Zusammen­hänge verständlich, praxis­nah und ohne Fach­jargon. psychotherapie-stefenelli.at

Psychische Gesundheit stärken: Erste Symptome frühzeitig ernst nehmen

Psychische Belastungen entstehen selten von heute auf morgen. Häufig beginnen sie mit kleinen Veränderungen: mehr grübeln, weniger Energie, zunehmender Rück­zug oder dem Gefühl, ständig funktionieren zu müssen.

Die gute Nachricht: Je früher diese Muster erkannt werden, desto besser lassen sie sich verändern. Oft beginnt der erste Schritt bereits damit, die eigenen Erfahrungen ernst zu nehmen und offen darüber zu sprechen.