Auf einem Schachbrett stehen sich ein schwarzer und ein weißer Springer gegenüber

Gehalt verhandeln: 5 einfache Tipps für deinen Erfolg

Du willst mehr verdienen, weißt aber nicht, wie du dein Gehalt ansprechen sollst? Mit diesen 5 Tipps gehst du selbst­bewusst in die Gehalts­verhandlung.

Format:
Checkliste
Autor:
Eva Baumgardinger
zuletzt geändert:
02.01.2026
Lesezeit:
2 Minuten

Kenne deinen Wert

Du hast Know-how, Erfahrung, eine Ausbildung – also nichts wie raus damit! Zeig, was du mitbringst. Denke auch an Soft Skills: Verant­wor­tungs­bewusstsein, Team­führung und Organisations­talent. Sie zählen stärker, als du denkst.

Sprich über Geld

Viele warten ab, bis das Thema vom Gegenüber angesprochen wird. Dabei ist es völlig okay, Gehalt und Benefits aktiv ins Gespräch zu bringen – freundlich, aber klar. So zeigst du: Du weißt, was du willst, und planst voraus. Rede über Geld – mit Freund:innen, Kolleg:innen oder Mentor:innen. So wirst du mit dem Gedanken des Verhandelns vertraut.

Sei konkret

„Ich stelle mir etwas im Bereich der Summe XY vor“ ist besser als „Da bin ich offen“. Nenn eine Spanne – und begründe sie mit deiner Leistung. Auch Benefits wie das Jobticket, Weiterbildung oder mehr Urlaub können Teil deiner Verhandlung sein.

Verhandle mit Haltung

Vor allem Arbeitnehmer:innen in der Early-Career-Phase oder Frauen neigen dazu, sich unter ihrem Wert zu verkaufen. Das muss nicht sein. Dein Beitrag ist wertvoll – und das soll auch dein Gehalt spiegeln. Darum: Kopf hoch, Schultern zurück, richte dich auf und blicke deinem Gegenüber in die Augen.

Informiere dich gut 

Was wird in deiner Branche gezahlt? Welche Gehalts­spannen sind üblich? Je besser du Bescheid weißt, desto klarer kannst du verhandeln. Gute Quellen: Kolleg:innen, Online-Gehaltsrechner oder der AMS-Gehalts­kompass.

Zwei Frauen mit Sakko sitzen an einem Besprechungstisch gegenüber, schütteln sich die Hand und lächeln sich an.
Das Gehalt ist Vereinbarungssache: Dein Kollektivvertrag bestimmt, was du mindestens verdienen musst, aber es gibt Luft nach oben.
© Shutterstock/PeopleImages

→  Noch ein Gedanke zum Schluss:

Du verhandelst nicht nur für den Moment – sondern für dein ganzes Berufsleben. Je früher du beginnst, desto besser deine Ausgangslage. Also: Gut vorbereiten, klar kommunizieren – und dein Ziel im Blick behalten!