Collage mit dem Foto einer jungen Frau, die eine kurze Hantel und einen Brokkoli hält

Jung bleiben: Tipps für ein langes, gesundes Leben

Altern, aber richtig! Mit diesen fünf Mikro­gewohnheiten tust du etwas für deine Gesundheit und das eine oder andere Lebensjahr.

Format:
Checkliste
Autor:
Greta Lun
zuletzt geändert:
02.01.2026
Lesezeit:
1 Minute

Mit dem Rauchen aufhören, weniger Alkohol trinken und mehr Bewegung in den Alltag integrieren: Viele schädliche oder förderliche Gewohn­heiten sind eh klar – und deshalb auch so beliebte Neujahrs­vorsätze. Doch was hilft noch, um möglichst lange gesund zu leben? Diese fünf Punkte zum Beispiel:

Zwei violette Hanteln liegen auf einer lila Oberfläche.
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1. Endlich mit Krafttraining beginnen

Uff, richtig mühsam, so ein schweres Gewicht zu stemmen, aber auch ein schönes Erfolgs­erlebnis in kurzer Zeit! Wenn du deinen Bewegungs­apparat stärkst, hilft dir das nicht nur im Alltag. Die Forschung zeigt auch, dass regel­mäßiger Kraft­sport das Leben verlängert, denn damit sinkt das Risiko für viele Krebs­arten, Diabetes, Depressionen und die Sterblich­keit insgesamt. 

Aufsicht auf einen leeren weißen Teller mit breitem Rand
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2. Regelmäßig fasten

Fasten hat eine lange Tradition. Seit Mitte des 20. Jahrhun­derts gilt auch als gesichert, dass eine geringere Kalorien­zufuhr lebens­verlängernd wirkt. Harvard-Genetiker David Sinclair konnte Anfang der 2000er Jahre nach­weisen, dass Fasten Sirtuine aktiviert – Enzyme, die Reparatur­vorgänge im Körper in Gang bringen. Ent­zündun­gen gehen zurück und die Auto­phagie wird gestartet – so nennt man den Prozess, wenn der Körper kaputtes Zell­material abbaut und sich erneuert.

Schüssel mit Gemüse in unterschiedlichen Farben
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3. Auf pflanzenbasierte Kost setzen

Das eine Lebens­mittel, das dich gesund hält, gibt es nicht. Der Schlüssel liegt wohl in pflanzen­reicher Ernährung. For­scher:innen der Universität Wien haben gemein­sam mit anderen Organi­sationen eine große Daten­aus­wertung durch­geführt und heraus­gefunden, dass Erwachsene, die sich stärker pflanzen­basiert ernähren, ein um 32 Prozent geringeres Risiko für Multi­morbidität tragen. Demnach treten bei diesen Menschen Krebs, Herz-Kreis­lauf-Erkrank­ungen und Diabetes seltener auf.

Eine Hand hält zwei kleine, kreisrunde Papierschilder: das blaue zeigt ein Smiley, das rote ein Emoji mit geradem Mund.
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4. Die psychische Gesundheit pflegen

Deine psychische Gesund­heit beeinflusst nicht nur dein Wohl­befinden, sondern auch deine Lebens­erwartung. Wer psychisch krank ist, trägt ein zwei- bis dreimal so hohes Risiko, eine oder mehrere chronische Krank­heiten zu entwickeln. 

Ein weißer, rechteckiger Polster liegt auf einer lila Oberfläche.
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5. Regelmäßig und ausreichend schlafen

Dass Schlaf für die körper­liche und mentale Gesund­heit wichtig ist, belegen zahl­reiche Studien. Dabei geht es nicht nur um die Dauer, sondern auch die Regel­mäßigkeit, den Tief­schlaf und die Atmung. Wer einen guten Rhythmus für sich findet, ist klar im Vorteil! 

Wissen

Was ist Longevity?

Longevity bedeutet Lang­lebigkeit und befasst sich mit Alt­erungs­prozessen. Welche Faktoren be­schleunigen oder ver­langsamen das Altern – und wie können wir alters­bedingte Erkrank­ungen möglichst vermeiden? Dieses Thema beschäftigt nicht nur die Forschung, sondern ist auch ein lukra­tiver Markt für die Nahrungs­mittel- und Life­style­industrie. Nicht immer steckt dann auch viel dahinter. Denn in Wirklich­keit sind die Zusammen­hänge rund ums Altern hoch­komplex und vielfach noch unklar. Wir wissen aber bereits, dass ein gesunder Lebens­stil sich positiv auf Gesund­heit und Wohl­befinden auswirkt – mehr als die Gene. Du kannst also einiges selbst zu einem langen, gesunden Leben beitragen, aber nicht alles beein­flussen.