Padel vs. Tennis – welcher Sport macht mich fitter?
Wir verraten dir, ob du eher der Padel-Typ bist – oder doch lieber klassisches Tennis spielen solltest.
Padel vs. Tennis: Ausdauer
Tennis wird auf einem großen Feld gespielt, meist im Einzel. Das bedeutet: lange Laufwege, viele Sprints, abrupte Stopps und hohe Belastung. Der Puls geht schnell nach oben – ein effektives Training für Herz und Lunge. Padel findet auf kleinerem Court statt, meist im Doppel. Die Ballwechsel sind länger, die Bewegung gleichmäßiger. Das Herz-Kreislauf-System wird moderater gefordert.
→ Tennis trainiert deine Ausdauer intensiver.
Padel vs. Tennis: Kalorienverbrauch
Auch beim Kalorienverbrauch gewinnt Tennis – je nach Intensität können pro Stunde deutlich mehr Kalorien verbrannt werden. Beim Padel geht es weniger um Kraft und Ausdauer, sondern mehr um Spaß und Taktik. Padel punktet mit Regelmäßigkeit: Da es weniger erschöpfend ist, bist du motivierter, häufiger und länger zu spielen. Für deine Fitness kann das entscheidend sein.
→ Tennis verbrennt mehr Kalorien, Padel punktet mit Motivation.
Was ist Padel-Tennis?
Der Trendsport wurde in den 1960er-Jahren in Mexiko erfunden, aus Raumgründen musste der Court kleiner sein als beim Tennis. Padel ist ein Squash-Tennis-Hybrid, du spielst umgeben von Plexiglaswänden, die du für Ballwechsel nutzen kannst. Meist sind vier Personen im Doppel aktiv. Die Regeln sind einfach, die Schläger handlich, du brauchst weniger Technik als beim Tennis. Also: ideal für Einsteiger:innen.
Padel vs. Tennis: Kraft und Muskulatur
Tennis verlangt harte Schläge, kraftvolles Service und schnelle Richtungswechsel. Beine, Schultern und Rumpf werden dabei stark beansprucht. Beim Padel sind durch das Spielen über die Glaswände und den kleineren Court Reaktionsfähigkeit und Körperspannung entscheidend.
→ Tennis baut mehr Kraft auf, Padel stärkt Koordination und Rumpfstabilität.
Padel vs. Tennis: Verletzungsrisiko
Tennis ist technisch anspruchsvoll und körperlich fordernd. Ohne gutes Training steigt das Risiko für Überlastung, das kann zu Verletzungen am Handgelenk, Ellenbogen oder Knie führen. Padel gilt als gelenkschonender und ist zudem leichter zu erlernen. Die Padel-Bälle sind nicht so prall mit Luft gefüllt und springen deshalb niedriger. Padel steigert die Rumpfstabilität, was die Wirbelsäule stabilisiert und die Belastung auf die Bandscheiben verringert. So gibst du Rückenschmerzen keine Chance. Einsteiger:innen kommen schnell ins Spiel, was den Fun-Faktor steigert.
→ Padel ist ein sanfterer Einstieg, das Verletzungsrisiko ist geringer.
Fazit: Bin ich der Padel- oder der Tennis-Typ?
Wenn du maximale körperliche Belastung und einen intensiven Ausdauersport mit Technik-Herausforderung suchst, dann passt Tennis perfekt zu dir. Wenn du deine Koordination verbessern und mit Spaßfaktor trainieren möchtest, dann probier doch einfach mal Padel aus!