Dynamische Collage: Tennisspielerin beim Aufschlag vor blauem Himmel, kombiniert mit abstrakten Kreisformen und gelb-blauem Grafikdesign.

Padel vs. Tennis – welcher Sport macht mich fitter?

Wir verraten dir, ob du eher der Padel-Typ bist – oder doch lieber klassisches Tennis spielen solltest.

Format:
Vergleich
Autor:
Karin Cerny
zuletzt geändert:
19.05.2026
Lesezeit:
2 Minuten

Padel vs. Tennis: Ausdauer

Tennis wird auf einem großen Feld gespielt, meist im Einzel. Das bedeutet: lange Lauf­wege, viele Sprints, abrupte Stopps und hohe Belastung. Der Puls geht schnell nach oben – ein effektives Training für Herz und Lunge. Padel findet auf kleinerem Court statt, meist im Doppel. Die Ball­wechsel sind länger, die Bewegung gleichmäßiger. Das Herz-Kreislauf-System wird moderater gefordert.
→ Tennis trainiert deine Ausdauer intensiver.

Padel vs. Tennis: Kalorien­verbrauch

Auch beim Kalorien­verbrauch gewinnt Tennis – je nach Intensität können pro Stunde deutlich mehr Kalorien verbrannt werden. Beim Padel geht es weniger um Kraft und Aus­dauer, sondern mehr um Spaß und Taktik. Padel punktet mit Regel­mäßig­keit: Da es weniger erschöpfend ist, bist du motivierter, häufiger und länger zu spielen. Für deine Fitness kann das entscheidend sein.
→ Tennis verbrennt mehr Kalorien, Padel punktet mit Motivation.

Wissen

Was ist Padel-Tennis?

Der Trend­sport wurde in den 1960er-Jahren in Mexiko erfunden, aus Raum­gründen musste der Court kleiner sein als beim Tennis. Padel ist ein Squash-Tennis-Hybrid, du spielst umgeben von Plexi­glas­wänden, die du für Ball­wechsel nutzen kannst. Meist sind vier Personen im Doppel aktiv. Die Regeln sind einfach, die Schläger handlich, du brauchst weniger Technik als beim Tennis. Also: ideal für Einsteiger:innen.

Padel vs. Tennis: Kraft und Muskulatur

Tennis verlangt harte Schläge, kraft­volles Service und schnelle Richtungs­wechsel. Beine, Schultern und Rumpf werden dabei stark beansprucht. Beim Padel sind durch das Spielen über die Glas­wände und den kleineren Court Reaktions­fähigkeit und Körper­spannung entscheidend.
→ Tennis baut mehr Kraft auf, Padel stärkt Koordination und Rumpf­stabilität.

Padel vs. Tennis: Verletzungs­risiko

Tennis ist technisch anspruchs­voll und körperlich fordernd. Ohne gutes Training steigt das Risiko für Über­lastung, das kann zu Verletzungen am Hand­gelenk, Ellen­bogen oder Knie führen. Padel gilt als gelenk­schonender und ist zudem leichter zu erlernen. Die Padel-Bälle sind nicht so prall mit Luft gefüllt und springen deshalb niedriger. Padel steigert die Rumpf­stabilität, was die Wirbel­säule stabilisiert und die Belastung auf die Band­scheiben verringert. So gibst du Rücken­schmerzen keine Chance. Einsteiger:innen kommen schnell ins Spiel, was den Fun-Faktor steigert.  
→ Padel ist ein sanfterer Einstieg, das Verletzungs­risiko ist geringer.

Zwei Männer spielen Padel-Tennis in einem kleinen Court mit leuchtend blauem Boden. Der Mann im Vordergrund trägt ein schwarzes Schweißband am Arm.
Kleiner Court, große Action: Padel gibt Tennis mehr Tempo.
© Shutterstock/Andrew Angelov

Fazit: Bin ich der Padel- oder der Tennis-Typ?

Wenn du maximale körperliche Belastung und einen intensiven Ausdauer­sport mit Technik-Herausforderung suchst, dann passt Tennis perfekt zu dir. Wenn du deine Koordination verbessern und mit Spaß­faktor trainieren möchtest, dann probier doch einfach mal Padel aus!