Duschen oder Baden – was ist gesünder für die Haut?
Wir verraten dir, wie du beim Duschen oder Baden das Optimale für deinen Körper herausholst.
Duschen vs. Baden: Tägliche Routine
Duschen ist schonender für die Haut. Ideal ist eine Duschzeit von drei bis vier Minuten, damit die Haut nicht aufweicht. Vermeide hohe Temperaturen, die lassen deine Haut austrocknen. Seife und Duschgel greifen den natürlichen Säureschutzmantel an, der Krankheitserreger abwehrt. Deshalb nur jene Körperteile einseifen, an denen du stark schwitzt.
→ Duschen ist für die Haut schonender und gesünder.
Duschen vs. Baden: Energiekick
Bringt es etwas, kalt zu duschen? Absolut: Die Überwindung macht süchtig. Sowohl nach einem Bad als auch nach der Dusche am Morgen noch einmal das kalte Wasser aufzudrehen, sorgt nicht nur für einen Energiekick, bei dem Adrenalin freigesetzt wird. Es verbessert auch die Durchblutung deiner Haut.
→ Hol dir beim Duschen regelmäßig einen Kältekick, um die Durchblutung anzuregen.
Duschen vs. Baden: Zur Ruhe kommen
Im Winter entspannt ein wärmendes Vollbad. Soll man aus gesundheitlichen Gründen darauf verzichten? Nein, außer du hast Herz-Kreislauf-Probleme. Dermatolog:innen empfehlen allerdings höchstens zwei Vollbäder pro Woche (mit je maximal 20 Minuten). Diese können sogar dazu beitragen, dass dein Schlaganfall-Risiko um 26 Prozent sinkt, wie eine japanische Studie zum Wannenbad beweist:
→ Wer regelmäßig badet, kann sein Risiko für einen Schlaganfall senken.
Duschen vs. Baden: Wie hoch ist der Wasserverbrauch?
Täglich zu duschen ist kein Problem für die Haut und eine Frage persönlicher Vorlieben. Aber auch Geld und Umwelt spielen eine Rolle. Wer schneidet denn beim Wasserverbrauch besser ab – Vollbad oder Dusche? Auch das ist relativ: Wer unter fünf Minuten duscht, braucht maximal 60 Liter Wasser. Wer hingegen 15 Minuten unter der Dusche steht, verbraucht sogar mehr als ein Vollbad (90 bis 150 Liter).
→ Weniger ist mehr: Umwelt und Geldbeutel freuen sich, wenn du das Duschen kurzhältst und beim Einseifen das Wasser abdrehst! Wannenbäder: ja. Aber eher selten.
Was ist hautfreundlicher: Duschen oder Baden?
Für die tägliche Hygiene ist eine kurze Dusche ideal. Wer es schafft, dreht am Ende noch mal kalt auf. Ein gelegentliches Vollbad ist eine gute Ergänzung – es kann sogar helfen, das Schlaganfall-Risiko zu senken.
CHECKLISTE
Dusche oder Bad: Was ist besser?
- Ich will schnell sauber werden
→ Dusche - Ich will straffere Haut
→ Dusche (kalt) - Ich will Umwelt und Geldbeutel schonen
→ Dusche (max. 5 Minuten) - Ich will gemütlich Haare waschen und Pflege einwirken lassen, Beine rasieren und eine Gesichtsmaske machen
→ Wannenbad - Ich will entspannen
→ Wannenbad (max. zweimal pro Woche mit je 20 Minuten)
Weiterführende Links:
- Faktencheck zur kalten Dusche (Studie, Deutschland, 2023)
- Bäder stärken psychische Gesundheit (Studie, Japan, 2018)
- Bäder reduzieren Herzinfarktrisiko (Studie, Japan, 2019)