Eine Regendusche, aus der Wasser kommt, und ein Badeschwamm

Duschen oder Baden – was ist gesünder für die Haut?

Wir verraten dir, wie du beim Duschen oder Baden das Optimale für deinen Körper herausholst.

Format:
Vergleich
Autor:
Karin Cerny
zuletzt geändert:
02.01.2026
Lesezeit:
2 Minuten

Duschen vs. Baden: Tägliche Routine

Duschen ist schonender für die Haut. Ideal ist eine Dusch­zeit von drei bis vier Minuten, damit die Haut nicht aufweicht. Vermeide hohe Tem­pera­turen, die lassen deine Haut austrocknen. Seife und Duschgel greifen den natürlichen Säure­schutz­mantel an, der Krankheits­erreger abwehrt. Deshalb nur jene Körper­teile einseifen, an denen du stark schwitzt. 
→ Duschen ist für die Haut schonender und gesünder. 

Duschen vs. Baden: Energiekick

Bringt es etwas, kalt zu duschen? Absolut: Die Über­windung macht süchtig. Sowohl nach einem Bad als auch nach der Dusche am Morgen noch einmal das kalte Wasser auf­zu­drehen, sorgt nicht nur für einen Energie­kick, bei dem Adre­na­lin frei­gesetzt wird. Es verbessert auch die Durch­blutung deiner Haut. 
→ Hol dir beim Duschen regelmäßig einen Kälte­kick, um die Durch­blutung anzuregen.

Duschen vs. Baden: Zur Ruhe kommen

Im Winter entspannt ein wärmendes Voll­bad. Soll man aus gesund­heit­lichen Gründen darauf verzichten? Nein, außer du hast Herz-Kreislauf-Probleme. Derma­tolog:innen empfehlen allerdings höchstens zwei Voll­bäder pro Woche (mit je maximal 20 Minuten). Diese können sogar dazu beitragen, dass dein Schlaganfall-­Risiko um 26 Prozent sinkt, wie eine japanische Studie zum Wannenbad beweist: 
→ Wer regelmäßig badet, kann sein Risiko für einen Schlaganfall senken. 

Duschen vs. Baden: Wie hoch ist der Wasserverbrauch?

Täglich zu duschen ist kein Problem für die Haut und eine Frage persönlicher Vor­lieben. Aber auch Geld und Umwelt spielen eine Rolle. Wer schneidet denn beim Wasser­verbrauch besser ab – Vollbad oder Dusche? Auch das ist relativ: Wer unter fünf Minuten duscht, braucht maximal 60 Liter Wasser. Wer hingegen 15 Minuten unter der Dusche steht, verbraucht sogar mehr als ein Voll­bad (90 bis 150 Liter). 
→ Weniger ist mehr: Umwelt und Geld­beutel freuen sich, wenn du das Duschen kurzhältst und beim Ein­seifen das Wasser abdrehst! Wannen­bäder: ja. Aber eher selten.

Fazit

Was ist hautfreundlicher: Duschen oder Baden?

Für die tägliche Hygiene ist eine kurze Dusche ideal. Wer es schafft, dreht am Ende noch mal kalt auf. Ein gelegentliches Voll­bad ist eine gute Ergänzung – es kann sogar helfen, das Schlaganfall-­Risiko zu senken. 

CHECKLISTE

Dusche oder Bad: Was ist besser?

  • Ich will schnell sauber werden
    → Dusche
  • Ich will straffere Haut
    → Dusche (kalt)
  • Ich will Umwelt und Geld­beutel schonen
    → Dusche (max. 5 Minuten)
  • Ich will gemütlich Haare waschen und Pflege einwirken lassen, Beine rasieren und eine Gesichts­maske machen
    → Wannenbad
  • Ich will entspannen
    → Wannen­bad (max. zweimal pro Woche mit je 20 Minuten)

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