Rundes Porträtfoto von Goran Maric von Three Coins, in blauem Kreis

Smart konsumieren und entspannt sparen

Du willst deine Finanzen endlich in den Griff bekommen? Hier findest du die wichtigsten Tipps aus dem losleben.stories-Podcast mit Experte Goran Maric.

Format:
Podcast
Autor:
Arndt Müller
zuletzt geändert:
02.01.2026
Lesezeit:
2 Minuten

IN DIESEM ARTIKEL ERFÄHRST DU, ...

  • dass du dir mit „Buy now, pay later“-Angeboten einen negativen Eintrag beim  
    Kredit­schutz­verband einhandeln kannst.
  • dass dir die 50-30-20-Regel dabei hilft, dich finanziell frei­zu­spielen.
  • wie du Online-Schnäppchen mit der „Screenshot-Taktik“ widerstehst.

In der ersten Staffel unseres losleben.stories-Podcasts dreht sich alles ums Geld. Moderator Arndt Müller hat sich dafür mit einem echten Profi zusammen­gesetzt: Goran Maric will als Geschäfts­führer des Sozial­unter­nehmens Three Coins so vielen Menschen wie möglich Finanz­kompetenz vermitteln. Gemeinsam nehmen die beiden typische Geld­fallen unter die Lupe und formulieren praktische Tipps für den Alltag. Die wichtigsten Erkenntnisse und „Hacks“ aller Folgen haben wir hier in neun Punkten zusammen­gefasst.

Überziehungsrahmen – Freund oder Feind?

Der Überziehungs­rahmen wirkt oft wie ein praktischer Puffer, ist aber in Wahr­heit eine Kosten­falle, die dich dazu verleiten kann, dauerhaft über deine Verhältnisse zu leben. Der Experte rät: Analysiere dein Ausgabe­verhalten. Wenn du ständig im Minus bist, kann es helfen, den Rahmen von der Bank deaktivieren zu lassen.
→ Mehr dazu in Folge 1.1

Wann lohnen sich Schulden?

Nicht jeder Kredit ist schlecht, aber gerade bei Konsum­gütern ist Vorsicht geboten. Lass dich nicht von niedrigen monatlichen Raten blenden, sondern prüfe den effektiven Jahres­zins und das Klein­ge­druckte. Besondere Vorsicht gilt bei „Buy now, pay later“-Angeboten: Ein Zahlungs­verzug führt hier schnell zu negativen KSV-Einträgen und schadet deiner Bonität.
→ Mehr dazu in Folge 1.2

Versicherungen: Was brauche ich wirklich?

Risiken solltest du realistisch einschätzen, statt sie zu ver­drängen. Sichere dich früh­zeitig gegen existenzielle Gefahren ab und profitiere von günstigeren Prämien. Tipp vom Profi: Prüfe bestehende Verträge alle zwei bis drei Jahre, um sicher­zu­gehen, dass sie noch zu deiner aktuellen Lebens­situation passen. So bist du nie über- oder unter­versichert.
→ Mehr dazu in Folge 1.3

Wie plane ich mein Budget?

Mit der 50-30-20-Regel (50 Prozent Fix­kosten, 30 Prozent Wünsche, 20 Prozent Sparen) strukturierst du deine Finanzen. Eine Analyse per Haus­halts­buch oder App hilft dir, unnötige Kosten­fresser zu entlarven und die Kontrolle zu behalten. So schaffst du dir Handlungs­spielräume – oder anders aus­ge­drückt: Freiheit!
→ Mehr dazu in Folge 1.4

Impulskäufe: Soll ich oder soll ich nicht?

Das Belohnungs­zentrum unseres Gehirns lockt uns oft in teure Fallen. Um dem spontanen Kauf­drang zu entgehen, unter­scheide zwischen „Brauchen“ und „Wollen“. Bei gefüllten Online-Warenkörben hilft eine bewusste Warte­zeit von 24 Stunden („Screenshot-Taktik“). Am besten, du stellst dir große Spar­ziele konkret vor, und wägst dann ab: Sind diese attraktiver oder die kurz­fristigen Kicks?
→ Mehr dazu in Folge 1.5

Wie kaufe ich online sicher ein?

Phishing und Fake-Shops werden immer professioneller. Schütze dich, indem du Absender­adressen von E-Mails, Güte­siegel und das Impressum von Online-Shops genau prüfst. Tools wie die „Watchlist Internet“ helfen dir, aktuelle Betrugs­maschen zu erkennen und deine Daten bzw. dein Geld zu schützen.
→ Mehr dazu in Folge 1.6

Warum sind Finanzen Frauensache?

Finanzielle Un­abhängig­keit hilft Frauen, Lohn- und Gehalts­lücke („Gender Pay Gap“) und spätere Pensions­lücke aus­zu­gleichen. Wer sich nicht auf den Partner verlässt, sondern Vorsorge und Karriere aktiv gestaltet, kennt den eigenen Marktwert – und hat auch bei Gehalts­verhandlungen deutlich bessere Karten.

→ Mehr dazu in Folge 1.7

Money Talk in der Beziehung – muss das sein?

Klingt nicht romantisch. Aber: Offene Gespräche über Geld schaffen Vertrauen und machen gemeinsame Zukunfts­pläne erst möglich. Gut bewährt hat sich das „Drei-Konten-Modell“: zwei eigene Konten für persönliche Frei­heit plus ein gemeinsames für den Haus­halt. Fairness heißt dabei nicht automatisch 50/50, schließ­lich trägt z. B. auch unbezahlte Care-Arbeit zum gemeinsamen Haus­halt bei.

→ Mehr dazu in Folge 1.8

Wie erreiche ich meine Sparziele?

Damit gute Vorsätze nicht verpuffen, unterteile große Ziele mit der SMART-Methode in konkrete kleine Schritte. Definiere, was „Reichtum“ für dich bedeutet. Der wichtigste erste Schritt für alle: Bau dir einen Not­groschen auf und richte einen Dauer­auftrag ein, der gleich zu Monats­beginn einen Fix­betrag auf dein Spar­konto überweist. So wächst dein Polster auto­matisch – bevor du das Geld ausgeben kannst.

→ Mehr dazu in Folge 1.9

Du findest unseren losleben.stories-Podcast auf allen üblichen Podcast­plattformen – oder hörst direkt hier bei uns rein! Im Podcast bezieht ein:e Expert:in Stellung zu Alltagsfragen aus den Bereichen Körper, Psyche und (finanzielle) Zukunft.