Rainbow-Shake: So gelingt der bunte Smoothie
Beim Rainbow-Shake machen nicht nur Kinder große Augen. Umso besser schmeckt er in der gesunden Variante – ganz ohne künstliche Farbstoffe.
Leuchtendes Pink, strahlendes Gelb, sattes Blau und frisches Grün: Rainbow-Shakes gehören zu den fotogensten Getränken auf TikTok. Die bunten Schichten sehen spektakulär aus und wirken fast zu perfekt, um echt zu sein. Dabei lassen sich die Farben auch ganz natürlich erzeugen. Wir verraten dir, wie ein gesunder Rainbow Smoothie ganz ohne künstliche Farbstoffe gelingt.
Rainbow-Shake-Rezept: Wie macht man den bunten Drink?
Für die verschiedenen Farbschichten eignen sich farbintensive Zutaten:
- Rot und Pink: Himbeeren, Erdbeeren oder rote Drachenfrucht
- Gelb: Mango, Ananas oder Maracuja
- Orange: Marillen oder Karotten
- Grün: Kiwi, Spinat oder Matcha
- Blau und Violett: Heidelbeeren, Brombeeren oder Rote Rüben
Die Basis besteht meist aus Milch, pflanzlichen Drinks, Joghurt oder Eis. Jede Farbe wird separat gemixt und anschließend vorsichtig ins Glas geschichtet.
Wie bleiben die Rainbow-Smoothie-Schichten getrennt?
Wenn du einen gesunden Smoothie in bunten Schichten schon einmal selbst probiert hast, kennst du das Problem: Die Farben verlaufen ineinander. Entscheidend ist die Konsistenz der einzelnen Schichten. Je dickflüssiger die Masse, desto stabiler bleiben die Farben getrennt. Die Schichten sollten darum möglichst kalt sein.
Beim Eingießen hilft ein einfacher Trick: Die nächste Farbe langsam über die Rückseite eines Löffels laufen lassen. So trifft die Flüssigkeit nicht mit voller Wucht auf die darunterliegende Schicht und vermischt sich weniger. Auch die Reihenfolge spielt eine Rolle. Schwere, besonders dicke Schichten gehören nach unten, leichtere nach oben.
Gesunder Smoothie ohne Gerinnen: Tipps für Fruchtsäure & Milch
Viele Früchte enthalten Säure, die die Milch zum Gerinnen bringen kann. Besonders Zitrusfrüchte, Ananas, Kiwi oder Maracuja gelten als problematisch. So kannst du diese Früchte trotzdem verwenden: Wichtig ist vor allem die Temperatur: Kalte Milch gerinnt deutlich seltener als warme. Außerdem hilft ein höherer Fettgehalt. Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, verwende Joghurt oder misch die Früchte zuerst mit etwas Banane. Diese Zutaten puffern die Säure ab und sorgen gleichzeitig für eine cremigere Konsistenz.
Best of Beeren
Der britische Star-Koch Jamie Oliver war mit seinem fruchtigen Eis ganz ohne Eismaschine ein Trendsetter. Für sein Turbo-Beereneis brauchst du nur tiefgefrorene Erdbeeren oder einen Waldbeeren-Mix, den du mit einem Mixer cremig pürierst. Du kannst aber auch einen gesunden Rainbow-Shake daraus zaubern, der die heiße Jahreszeit versüßt.