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Wiener Städtische: Mai stellt Unternehmen auf Sicherheits-Probe


Der kommende Mai fordert Österreichs Unternehmen hinsichtlich ihrer Sicherheit doppelt heraus: Einerseits ist der Mai jener Monat, in dem die meisten Einbrüche in Betriebe verzeichnet werden, andererseits tritt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU in Kraft.

Im Wonnemonat Mai werden die meisten Einbrüche in Unternehmen begangen – das ergab eine Analyse der Schadensfälle, die im Laufe der vergangenen zehn Jahre bei der Wiener Städtischen gemeldet wurden: „In den Jahren 2008 bis 2017 wurden alleine im Mai in Summe mehr als 2.500 Einbrüche in gewerbliche bzw. industrielle Betriebe bei uns gemeldet. Dabei hat der Frühlingsmonat nicht nur bei der Anzahl der Einbrüche die Nase vorne – auch hinsichtlich des Schadensausmaßes ist der Mai eindeutig Spitzenreiter“, erklärt Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung. Gleichzeitig verkündet sie allerdings auch eine gute Nachricht: „Die Anzahl der Einbrüche ist konstant rückläufig: Im ersten Jahr unserer Analyse wurden klar die meisten Einbrüche in Unternehmen gemeldet, die wenigsten im letzten Jahr. Dabei ging die Entwicklung linear nach unten.“ 

Im Detail wurden im Jahr 2008 mehr als 4.250 bzw. durchschnittlich zwölf Einbrüche in Firmen pro Tag verzeichnet, im Jahr 2017 waren es hingegen lediglich 1.720 bzw. durchschnittlich fünf Einbrüche pro Tag. 

Steigende Gefahr: Cybercrime

Im Gegensatz zu klassischen Einbruchsdelikten, stellt Cybercrime ein boomendes Kriminalitätsfeld dar. Wie die aktuellsten Zahlen des Bundesministeriums für Inneres bestätigen, wurde bei den getätigten Anzeigen im Jahr 2017 erneut ein großes Plus von 27,3 Prozent verzeichnet. Cybercrime wird somit für Österreichs Unternehmen zu einer zunehmenden Bedrohung. „Immer mehr Klein- und Mittelbetriebe werden Opfer von Internet-Attacken – die Schadenshöhen bewegen sich im Schnitt bei rund 80.000 Euro, in Einzelfällen sogar bei mehr als 500.000 Euro“, betont Wendler.

DSGVO-Countdown: IT-Sicherheit bei KMU noch stark ausbaufähig

Mit der DSGVO, die am 25. Mai 2018 in Kraft tritt, kann der mögliche finanzielle Schaden bedeutend zunehmen: Datenschutzverletzungen werden streng sanktioniert, je nach Verstoß können das bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Vorjahresumsatzes sein – je nachdem, was mehr ist. Die IT-Sicherheit ist bei Österreichs Klein- und Mittelunternehmen jedoch noch stark ausbaufähig. Das bestätigt die Erfahrung, die die Experten der Wiener Städtischen machen: „Weniger als ein Drittel der Unternehmen, mit denen wir bezüglich einer Cyber-Versicherung in Kontakt waren, achtet auf die Verschlüsselung von Datenträgern und nur rund 60 Prozent verfügen über einen IT-Sicherheitsverantwortlichen. Dieser ist jedoch gemäß den Vorgaben der DSGVO verpflichtend“, skizziert Wendler den beachtlichen Aufholbedarf. 

Cyber-Protect: DSGVO-konformer Schutz vor finanziellen Folgen

Auch nach genauester Vorbereitung auf die DSGVO und Einhaltung der Regeln, können Verstöße unverschuldet verursacht werden – beispielsweise durch Cyberkriminalität. „Daher sollten sich Unternehmen auch für den Fall absichern, wenn sie durch einen Cyberangriff selbst zum Opfer werden und unverschuldet gegen die DSGVO verstoßen“, so Wendler.  

Neben der Wiederherstellung beschädigter Daten bietet Cyber-Protect folgende Leistungen im Zusammenhang mit der DSGVO: 

  • Vertretung in datenschutzrechtlichen Verfahren:
    Leitet eine Aufsichtsbehörde ein datenschutzrechtliches Verfahren ein, weil der Verdacht besteht, dass personenbezogene Daten durch einen Versicherungsfall verletzt wurden, sind die Kosten der Abwehr bzw. berechtigte Ansprüche gedeckt. Ebenso werden etwaige Mitteilungskosten ersetzt, die dem Versicherungsnehmer dadurch entstehen, dass er die vom Versicherungsfall betroffenen Personen und/oder die jeweilige Datenschutzbehörde gemäß den gesetzlichen Vorgaben informieren muss. Etwaige Strafzahlungen der Datenschutzbehörde werden nicht übernommen.
  • Leistung bei vorübergehender Betriebsschließung durch die Datenschutzbehörde:
    Bei vorübergehender Betriebsschließung durch die Datenschutzbehörde wird maximal der pauschale Deckungsbeitrag für die Dauer von höchstens einem Monat ersetzt.

 

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft des internationalen Versicherungskonzerns VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien und ist mit neun Landesdirektionen, 130 Geschäftsstellen und rund 3.500 Mitarbeitern präsent. Weiters verfügt das Unternehmen über Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist ein innovativer und verlässlicher Partner für sämtliche Kundenbedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich.  

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung setzt als familienfreundlicher Arbeitgeber umfangreiche Maßnahmen, um Beruf und Familie besser zu vereinbaren und erhielt dafür das Zertifikat „Audit berufundfamilie“ des Bundesministeriums für Familien und Jugend.