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Wiener Städtische in der Steiermark 2012:

  • Rund 5,2 Prozent Prämiensteigerung in der
    Schaden-/Unfallversicherung
  • Prämienplus in der Krankenversicherung von 2,1 Prozent
  • Wachstum in allen Sparten in den ersten vier Monaten 2013
  • Schwerpunkt Vorsorge: neues Produkt „Work-Life-Airbag“


Die Wiener Städtische Versicherung erwirtschaftete in der Steiermark im Jahr 2012 direkte verrechnete Prämien von 258,66 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 4,1 Prozent, der auf die Rückgänge im Lebensversicherungs-Einmalerlagsgeschäft zurückzuführen ist. Das gab das Unternehmen am 12. Juni 2013 im Rahmen der diesjährigen Landesbeiratssitzung in Deutschlandsberg bekannt.

Erfreulich entwickelte sich, trotz der schwierigen Wirtschaftslage, die Schaden- und Unfallversicherung. Mit 114,16 Mio. Euro stiegen die Prämien um 5,2 Prozent deutlich an. Auch in der Krankenversicherung verzeichnete die Wiener Städtische Steiermark ein Wachstum von 2,1 Prozent auf 55,36 Mio. Euro.

In der Lebensversicherung betrugen die Prämieneinnahmen insgesamt 89,14 Mio. Euro. Das entspricht einem Rückgang von 16,7 Prozent.  Dies betrifft vor allem die negative Entwicklung im Einmalerlagsbereich. Die Einmalerläge sind aufgrund der verlängerten Mindestbindefristen von 10 auf 15 Jahre im Zuge der letzten Gesetzesänderungen stark rückläufig.

Landesdirektor Dr. Gerald Krainer, Wiener Städtische Steiermark: „Mit dem soliden Wachstum der Schaden- und Unfallsparte liegen wir mit rund 0,6 Prozentpunkte über dem Marktwachstum. Damit konnten wir unseren Marktanteil in diesem Segment leicht steigern. Auch in der Krankenversicherung können wir uns über einen leichten Prämienanstieg freuen. Die Entwicklung in der Lebensversicherung ist vor allem auf die verlängerten Mindestbindefristen zurückzuführen. Wir sehen den gesetzlichen Änderungen, die im Ministerrat besprochen wurden, positiv entgegen.“


Jänner bis April 2013 – Wachstum in allen Sparten


Eine erfreuliche Entwicklung erreicht die Wiener Städtische in der Steiermark von Jänner bis April 2013. Die Schaden-/Unfallversicherung verzeichnet mit rund 49,81 Mio. Euro ein Plus von 1,4 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

Das Geschäft in der Lebensversicherung hat sich erholt und liegt mit einem Prämienvolumen von rund 30,94 Mio. Euro um 5,3 Prozent über dem Vorjahresergebnis im gleichen Zeitraum.

Ein solides, marktkonformes Wachstum liefert die Sparte Krankenversicherung und liegt mit einem Prämienvolumen von rund 19,19 Mio. Euro in den ersten vier Monaten 2,6 Prozent über dem Vorjahresergebnis.


Unwetterschäden stark gestiegen

Das Jahr 2012 war durch eine Vielzahl an Unwetterschäden geprägt. In der Steiermark hat sich die Anzahl mit 3.640 gemeldeten Schäden zum Vorjahr um mehr als ein Drittel erhöht (2011: 2.713). Vor allem Hagelschäden sind massiv gestiegen. Dies spiegelt sich auch im Naturkatastrophen-Schadenaufwand von 5,65 Mio. Euro wider.


Unwetter 2013

Aufgrund der derzeitigen Hochwassersituation lassen aktuelle Schätzungen einen Schadenaufwand von insgesamt rund 40 Mio. Euro für die Wiener Städtische erwarten. Die Steiermark ist als eines der wenigen Bundesländer weitgehend verschont geblieben.

Die MitarbeiterInnen der Wiener Städtischen sind für die Hochwasserhilfe in vollem Einsatz. Mit hohem persönlichem Engagement helfen viele bereits mit, Dämme zu verstärken oder Geröll, Schlamm und Wasser zu beseitigen. Allen MitarbeiterInnen, die sich an Aufräumarbeiten beteiligen, gewährt die Wiener Städtische Sonderurlaub.


Katastrophenpaket zur Erhöhung des Versicherungsschutzes

Die Versicherungswirtschaft bemüht sich seit vielen Jahren um eine Pflichtversicherung als gemeinsame Lösung mit der öffentlichen Hand. Dieses Katastrophenpaket könnte den Versicherungsschutz im Falle von Naturkatastrophen für alle Österreicherinnen und Österreicher erhöhen - und das auf leistbarem Niveau. Bis dato fehlen aber nach wie vor die gesetzlichen Voraussetzungen dafür. Dennoch hat die Wiener Städtische auch heute schon eine Reihe von Produkten in ihrem Portfolio, mit denen sich die Kundinnen und Kunden sehr gut gegen Hochwasserschäden absichern können. Diese können unter gewissen Voraussetzungen einen Schaden von bis zu 50 Prozent der Versicherungssumme abdecken.


Nah am Kunden für bestes Service

Aktuell arbeiten rund 330 MitarbeiterInnen in der Wiener Städtischen in der Steiermark und servicieren rund 250.000 Kundinnen und Kunden. Ausbildungsschwerpunkt liegt auch auf dem Nachwuchs: derzeit werden 28 Lehrlinge zum/zur Versicherungskaufmann/-kauffrau ausgebildet.


Vorsorge in allen Facetten bleibt Topthema

Auch wenn der Wind in der Lebensversicherung rauer geworden ist, setzt die Wiener Städtische auch 2013 auf das Schwerpunktthema Vorsorge. Demografische Entwicklungen, die steigende Vorsorgelücke bei Pensionen und Pflege und die Stabilität der Versicherungsbranche, erhöhen den Stellenwert privater Vorsorge nachhaltig. 2013 wird das Produktportfolio deshalb erneut erweitert und innovative Beratungsansätze werden umgesetzt.

Weiterhin überzeugt zeigt sich Landesdirektor Dr. Gerald Krainer vom Konzept der Lebensversicherung: „Welches andere Produkt garantiert derart hohe Sicherheit, lebenslange Auszahlung, minimales Risiko und damit bestmögliche Planbarkeit? Gerade die Produktfeatures der Lebensversicherung erfüllen den Ansatz der kombinierten Vorsorge aus staatlicher und privater Pension optimal. Wir müssen die Kundinnen und Kunden von den Pluspunkten der Lebensversicherung und der Notwendigkeit privater Vorsorge in Zukunft noch mehr überzeugen.“
 

Neue Versicherung gegen Berufsunfähigkeit

Die neue Berufsunfähigkeitsversicherung der Wiener Städtischen bietet Schutz vor finanziellen Einbußen, wenn der Versicherte seinen Beruf krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr ausüben kann. Bereits ab einer 50prozentigen Berufsunfähigkeit wird die versicherte Pension in voller Höhe für die vereinbarte Versicherungsdauer ausbezahlt. „Berufsunfähigkeit ist ein existenzbedrohendes Risiko, wird in Österreich aber noch immer stark unterschätzt: Nicht einmal jeder 100ste Erwerbstätige sorgt vor – und treffen kann es jeden“, erläutert Dr. Gerald Krainer.

Psychische Erkrankungen, Unfälle, Krankheiten des Bewegungsapparates, Herz- und Kreislauferkrankungen sind die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit. Allerdings ist die staatliche Berufsunfähigkeits-Pension wesentlich geringer als das Erwerbseinkommen – die durchschnittliche BU-Pension beträgt derzeit 979 Euro monatlich – dadurch entstehen Versorgungslücken mit möglicherweise schwerwiegenden finanziellen Folgen.

Beispiele:

Für eine BU-Pension von 1.000 Euro monatlich bis zum 65. Lebensjahr beträgt die monatliche Prämie

  • für eine/n 30jährige/n ProgrammiererIn 40,80 Euro
  • eine/n 35jährige/n BuchhändlerIn 59,90 Euro
  • ein/e 40jährige/r ElektromechanikerIn 82,70 Euro
  • eine/n 45jährige/n SteuerberaterIn 50,50 Euro


„Eine Versicherung für das Auto, die Wohnung oder das Fahrrad ist für viele selbstverständlich“, argumentiert Krainer. „Aber die Notwendigkeit der eigenen Existenz-Absicherung ist vielen noch nicht ausreichend bewusst.“



Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group ist in Österreich mit neun Landesdirektionen, 140 Geschäftsstellen und rund 3.500 MitarbeiterInnen präsent. In Österreich werden aktuell mehr als 1,3 Mio. KundInnen betreut. Weiters verfügt das Unternehmen über Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist ein innovativer und verlässlicher Partner für sämtliche Kundenbedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich.

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft des Internationalen Versicherungskonzerns VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien.



Rückfragen:
WIENER STÄDTISCHE Versicherung
Dr. Gerald Krainer
Landesdirektor Steiermark
8010 Graz, Brockmanngasse 32
Tel.: +43 (0)50 350-43600
Fax: +43 (0)50 350 99-43600
E-Mail: g.krainer@wienerstaedtische.at