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WdF und Wiener Städtische analysierten Gesundheit der Führungskräfte:

Wie krank sind Österreichs ManagerInnen?

In seiner vierten Gesundheitsstudie erhob das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) ein aktuelles Bild der Work-Life-Balance und des Gesundheitszustandes der heimischen ManagerInnen. An der gemeinsam mit der Wiener Städtischen Versicherung durchgeführten Befragung haben sich bundesweit über 200 ManagerInnen beteiligt. „Das WdF wollte mit dieser Umfrage auch langfristige Änderungen im Gesundheitsbewusstsein und -zustand der ManagerInnen erheben“, erläuterte KR Viktor Wagner, WdF-Landesvorsitzender Wien, die Motivation bei Österreichs größter unabhängiger Managervereinigung. „Außer unseren Daten gibt es keine verlässlichen Informationen darüber, wie Stress und Belastung sich auf ManagerInnen auswirken und eventuell abgebaut werden.“ In der Tat setzen Stress (51 %) und Bewegungsmangel (46 %) den Führungskräften am meisten zu, 32 % klagen über Gewichtsprobleme – alle Werte lagen noch vor zwei Jahren höher; allerdings haben sich – korrespondierend zur Entwicklung der Mitgliederstruktur des WdF – diesmal mehr ManagerInnen unter 50 Jahren an der Befragung beteiligt.

„Österreichs Führungskräfte machen sich zunehmend Gedanken über den Ausgleich zwischen Privat- und Berufsleben“, berichtet Studienautorin Mag. Gabie Peiskammer von Triconsult. Ein wirklich ausgewogenes Verhältnis zwischen Job und Privatleben orten aktuell 23 % (nach zuletzt nur 14 %) der Befragten, wenn Ungleichgewicht herrscht, dann aber klar Richtung Job: 66 % nehmen ein Übergewicht der beruflichen Orientierung wahr, lediglich 10 % sehen einen Schwerpunkt im Privatleben.

Jeder Vierte hat Gesundheitsprobleme

Bei der persönlichen Gesundheit behaupten 24 % (in den früheren Untersuchungswellen  waren es zwischen 16 % und 19 %) aller Befragten, dass es ihnen „ausgezeichnet“ gehe. „Allerdings bestätigen auf Nachfrage 25 % der Manager, dass sie gesundheitliche Schwierigkeiten haben“, so Gabie Peiskammer. Probleme bereiten insbesondere der Bewegungsapparat (15 %) vor Herz und Kreislauf (6 %) und dem Stoffwechsel (6 %). Die einzige Erkrankungsgruppe, die seit 2009 (bei insgesamt deutlich sinkenden Angaben zu aktuellen Gesundheitsproblemen) konstant bleibt, sind die psychischen Probleme, die 3 % nennen.


Über die eigenen Probleme spricht man nicht

Gerade einmal die Hälfte der Führungskräfte, die gesundheitliche Probleme nennen, glauben, dass die KollegInnen im Unternehmen davon wissen. Wenn etwas bekannt wird, dann Leiden, die nicht zu verbergen sind: Probleme mit dem Bewegungsapparat sind eben nicht zu übersehen. Von Erkrankungen des Stoffwechsels oder Herz-/ Kreislaufproblemen sollte nach Ansicht der Befragten im Umfeld kaum etwas bekannt sein.

Manager-Sport Nr. 1: Radfahren, nicht Golf

Bei den Präventivmaßnahmen stehen Sport (von 73 % betrieben), Vorsorgeuntersuchung (55 %) und bessere Ernährung (51 %) an der Spitze. In allen diesen Kategorien bleibt der Anteil der gesundheitsbewussten ManagerInnen gegenüber 2009 und auch 2011 relativ konstant. Die zukünftigen Vorhaben deuten in Richtung verstärkte Rücksichtnahme auf die Gesundheit. So planen 93 %, (mehr) Sport machen zu wollen, 74 % planen 2014 gesündere Ernährung ein, 66 % wollen eine Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen.

Aktuell betreiben 7 % der ManagerInnen täglich Sport und 39 % mehrfach die Woche, allerdings sagt auch fast jeder Fünfte (18 %), selten oder nie Sport zu betreiben. Angeführt, so die Ergebnisse von Triconsult, wird die Hitliste der Manager-Sportarten von Joggen und Wandern (je 47 %) bzw. Radfahren (44 %), Golf ist gerade für 14 % „ihr“ Sport. Golf, vor allem aber Skifahren haben damit an Relevanz verloren.

Gesundheitsvorsorge im Unternehmen

Knapp die Hälfte der Befragten (43 %) berichtet von betrieblicher Gesundheitsvorsorge, die vor allem in größeren Unternehmen angeboten wird. Vorsorgeuntersuchungen, ein Angebot gesunder Ernährung und regelmäßige Informationen über Gesundheit und Ernährung sind die häufigsten und auch am stärksten nachgefragten Leistungen innerhalb der Betriebe. Geringer ist das Angebot trotz sehr hohen Interesses bei Gutscheinen für Fitness-Center.


Mehr Bewusstsein für private Pflegevorsorge

„440.000 ÖsterreicherInnen sind derzeit pflegebedürftig – prognostiziert ist eine Verdoppelung bis 2050. Mit umfassender Vorsorge kann somit nicht früh genug begonnen werden. Eine private Pflegeversicherung sollte unverzichtbarer Bestandteil der persönlichen Vorsorge sein. Das Thema ist uns wichtig und wir haben es daher auch wieder in die diesjährige Umfrage integriert“, erklärt Dr. Judit Havasi, Generaldirektor-Stellvertreterin der Wiener Städtischen Versicherung. Das Ergebnis zeigt, dass sich rund ein Drittel der Befragten bereits mit privater Pflegevorsorge auseinandersetzt – spiegelt jedoch auch die allgemeine Situation wieder, dass dieses Thema noch gerne verdrängt wird: Fast 70 Prozent denken nicht einmal an eine private Pflegevorsorge.

Die ManagerInnen sind bereit, in die private Pflegevorsorge zu investieren – bis zu rund 50 Euro monatlich ist vorstellbar. Auch der Wert der Pflegeversicherung als Schutz des eigenen Vermögens wird von über 40 Prozent der Befragten erkannt. Die Wiener Städtische setzt auf verstärkte Information, Bewusstseinssteigerung, innovative und leistbare Produkte.

Pflegevorsorge als integrativer Bestandteil der privaten Vorsorge

 „Unabhängig vom Alter kann ein Unfall regelmäßige Pflege notwendig werden lassen. Wir raten daher zur Absicherung bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt. Dazu kommt, dass private Pflegevorsorge in jungen Jahren sehr günstig ist. Zweiter wichtiger Punkt: Private Vorsorge im Alter muss verstärkt in Richtung Pensions- UND Pflegevorsorge gehen. Ansteigendes Lebensalter, Veränderungen in der Familiensituation – Versingelung, Anstieg von berufstätigen Frauen – sprechen für mehr private Vorsorge“, erklärt Dr. Havasi.

Als Marktführer in der Pflegeversicherung hat die Wiener Städtische den Bedarf einer privaten Vorsorge im Pflegebereich bereits vor Jahren erkannt und maßgeschneiderte Versicherungslösungen auf den Markt gebracht. Vorteile: Die private Pflegeversicherung schließt die Lücke zwischen Pension und Pflegekosten, und die Leistungen werden ein Leben lang ausbezahlt – unabhängig von Änderungen im staatlichen Pflegestufensystem.

Existenz absichern: Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeit ist ein existenzbedrohendes Risiko, wird aber in Österreich noch immer stark unterschätzt! Das zeigt sich auch in der aktuellen Studie: Fast die Hälfte der Befragten denkt nicht einmal an eine Berufsunfähigkeitsversicherung. „Treffen kann es aber jeden: Psychische Erkrankungen, Krankheiten des Bewegungsapparates, Unfälle, Herz- und Kreislauferkrankungen sind die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit. Allerdings ist die staatliche Berufsunfähigkeits-Pension wesentlich geringer als das Erwerbseinkommen – die durchschnittliche BU-Pension beträgt derzeit 979 Euro monatlich – dadurch entstehen Versorgungslücken mit möglicherweise schwerwiegenden finanziellen Folgen“, erläutert Dr. Havasi.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung der Wiener Städtischen, der „Work-Life-Airbag“, bietet Schutz vor finanziellen Einbußen, wenn Versicherte ihren Beruf krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr ausüben können. Bereits ab einer 50-prozentigen Berufsunfähigkeit wird die versicherte Pension in voller Höhe für die vereinbarte Versicherungsdauer ausbezahlt.

Beispiele:

Für eine Berufsunfähigkeits-Pension von 1.000 Euro monatlich bis zum 65. Lebensjahr beträgt die monatliche Prämie:

- Für eine/n 30jährige/n ProgrammiererIn: 40,80 Euro
- Eine/n 35jährige/n BuchhändlerIn: 59,90 Euro
- Ein/e 40jähriger ElektromechanikerIn: 82,70 Euro
- Eine/n 45jährige/n SteuerberaterIn: 50,50 Euro

Pressefoto:
v.l.n.r.:
KR Viktor WAGNER, WdF-Landesvorsitzender Wien
Dr. Judit HAVASI, GD-Stv. Wiener Städtische Versicherung
Mag. Gabie PEISKAMMER, Studienautorin, Triconsult
© WdF_A. Raab