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Unwetterschäden-Rekordjahr 2012

Heftige Unwetter stellen die Bevölkerung und Versicherungen vor große Herausforderungen. Unwetterschäden 2012 bei der Wiener Städtischen auf 25 Mio. Euro verdreifacht. Folgen von Naturkatastrophen sind versicherbar – Risiken werden nach wie vor unterschätzt.


In den letzten Wochen gab es kaum einen Tag ohne Unwetterwarnungen: Starkregen, Hagel, Sturmböen – nahezu täglich sind in den letzten Wochen heftige Unwetter durch Österreich gezogen und brachten Überschwemmungen und Murenabgänge. 155.148 Blitze wurden bisher registriert, alleine der Juli brach zahlreiche Regenrekorde (Quelle: ZAMG). Vor allem im Juni und Juli wurden in ganz Österreich Schäden mit enormen Ausmaßen angerichtet.

Diese Ausmaße spiegeln sich auch in der Unwetter-Schadensbilanz der Wiener Städtischen wider. Lag das gesamte Schadensausmaß im Jahr 2011 bei rund 12.000 Schäden mit einem Aufwand von rund 13 Mio. Euro, verzeichnet die Wiener Städtische 2012 (bis inkl. Juli) bereits einen Schadensaufwand von rund 25 Mio. Euro. Was im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum einer Verdreifachung entspricht.

„Heuer haben wir im ersten Halbjahr bereits soviel ausgegeben wie im gesamten Vorjahr. In fast allen Monaten mussten wir erhöhte Schadensaufwendungen im Ausmaß von 50 bis zu 300 Prozent leisten. Vor allem Juni und Juli waren sehr intensive Schadenmonate mit Aufwendungen von jeweils rund 10 Mio. Euro“, zieht Wiener Städtische Vorstandsdirektor Erich Leiß Bilanz. „Heftige Unwetter im Sommer sind nicht untypisch, die Entwicklung des vergangenen Jahrzehnts zeigt jedoch, dass die Intensität und die Häufigkeit von Naturkatastrophen grundsätzlich zunehmen. So hat beispielsweise auch die Anzahl der Winterstürme in den letzten zehn Jahren in Österreich deutlich zugenommen. Konkrete Bilanz kann zwar erst Ende des Jahres gezogen werden, aber eine Entspannung im Unwetterschäden-Rekordjahr 2012 ist nicht absehbar. In Folge werden auch die Prämien hinsichtlich bedarfsgerechter Tarifierung überprüft werden müssen.“

Pflichtversicherung für Naturkatastrophenschäden?
Die ökonomischen Schäden sind beträchtlich, aufgrund von stärkerer Besiedlungsdichte und höherer Vermögenswerte steigen auch die Schadenssummen im Naturkatastrophenfall an. Aufgrund des hohen Schadensausmaßes wird aktuell das Thema Pflichtversicherung diskutiert. Ob für Naturkatastrophenschäden eine Pflichtversicherung bestehen soll, ist in erster Linie eine politische Entscheidung. Die Wiener Städtische würde eine Entscheidung "dafür" mittragen. „Wir haben bereits Deckungen gegen Naturkatastrophen in unseren Produkten. In den letzten Dekaden ist ein permanenter Anstieg von Naturkatastrophen zu verzeichnen – das Risiko wird jedoch immer noch unterschätzt. Vor diesem Hintergrund ist für uns eine Pflichtversicherung sinnvoll, einige Länder haben diese bereits eingeführt. Eine Pool-Lösung lehnen wir ab, da diese unserer Meinung nach zu Wettbewerbsverzerrung führt“, nimmt Vorstandsdirektor Leiß zur aktuellen Diskussion Stellung.

Umfassende Vorsorge gegen Naturkatastrophenschäden
Für die effiziente Hilfe sind aus Sicht der Wiener Städtischen zwei Punkte wichtig: Die schnelle, unbürokratische Abwicklung des entstandenen Schadens muss für die Betroffenen gegeben sein. Und ebenso muss für mehr Bewusstsein in der Prävention gesorgt werden. Eine passende, auf die konkreten Bedürfnisse abgestimmte Versicherung ist für jeden Haushalt unerlässlich. Die Produkte der Wiener Städtischen bieten jederzeit die Möglichkeit, sich entsprechend umfassend gegen Naturkatastrophenschäden zu versichern. Neben individuellen Versicherungslösungen und umfassendem Service im Schadensfall setzt die Wiener Städtische verstärkt auf Prävention.

Privater Hochwasserschutz
Die Eigenheimversicherung  PREMIUM der Wiener Städtischen bietet Österreichs Hausbesitzern besonders umfassenden Versicherungsschutz gegen Naturkatastrophen. Neben der Volldeckung für Sturm-, Hagel- und Schneedruckschäden sind damit auch Schäden durch Hochwasser, Überschwemmung, Vermurung, Rückstau, Niederschlags- und Schmelzwasser versichert.

Bereits beim Basis-Schutz der Eigenheimversicherung PREMIUM beträgt die Versicherungssumme für Schäden durch Hochwasser und Überschwemmung jeweils 8.000 Euro für Gebäude und Inhalt. Auf Wunsch kann die Versicherungssumme auch in der Höhe von 16.000 Euro oder der höchsten Deckungsvariante bis zu 50 Prozent der Gebäude- bzw. Haushaltsversicherungssumme vereinbart werden.

Bei einem durchschnittlichen Eigenheim mit einem Gebäudewert von 260.000 Euro und einem Gebäudeinhalt von 80.000 Euro steht somit bei Hochwasser/Überschwemmung ein Versicherungsschutz von 170.000 Euro zur Verfügung. Mit dieser hohen finanziellen Leistung liegt die Wiener Städtische deutlich über dem Marktniveau.

Durch die Vereinbarung eines Selbstbehalts von 250 Euro (gültig nur in der Sturmversicherung inkl. Katastrophenschutz) kann Prämie gespart werden: Nachlass 10 Prozent auf die gesamte Eigenheimprämie.

Hochwasserschutz für Unternehmen
In der Business Class für Gewerbebetriebe stehen für Hochwasserschäden je nach gewählter Produktvariante und Betriebsgröße für den Betriebsinhalt inkl. Waren und Vorräte sowie das Betriebsgebäude jeweils bis zu 40.000 Euro zur Verfügung. Diese Versicherungssumme kann individuell auf bis zu 20 Prozent der Betriebsgebäude- bzw. Inhaltssumme erhöht werden.

In der Öko Agrar, der Versicherungslösung der Wiener Städtischen für Landwirtschaften, stehen für Hochwasser- und Überschwemmungsschäden je nach gewählter Produktvariante als Basisschutz bis zu 7.500 Euro zur Verfügung. Diese Versicherungssumme kann individuell auf 73.000 Euro erhöht werden.

Wer rasch hilft, hilft doppelt
Die Wiener Städtische bietet ihren KundInnen im Schadensfall bestmögliches Service und ist gerade auf das Kundenservice im Falle von Naturkatastrophen gut vorbereitet. Es stehen BetreuerInnen in den einzelnen Bundesländern als direkte Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Unter der österreichweiten Schadenhotline 050 350 355 und auch via Internet (www.wienerstaedtische.at) sowie dem SchadenService-App können KundInnen die Schäden melden.



Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group ist mit einem Prämienvolumen von rund 2,3 Mrd. Euro die führende österreichische Versicherung und verfügt weiters über Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. In neun Landesdirektionen und 140 Geschäftsstellen in ganz Österreich werden mehr als 1,3 Mio. KundInnen betreut. Diese finden in der WIENER STÄDTISCHE Versicherung einen innovativen und verlässlichen Partner für sämtliche Bedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich. Der Marktanteil beträgt rund 14 Prozent.

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft des Internationalen Versicherungskonzerns VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien.