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ÖsterreicherInnen sind "Erste Hilfe"-fit - Wiener Städtische und NetDoktor.at präsentieren Umfrage

Unfallsaison Sommer: Fast die Hälfte der befragten ÖsterreicherInnen war schon einmal in einer Situation, in der Erste Hilfe notwendig wurde. Jeder Zweite fühlt sich beim Erste Hilfe-Wissen sicher – 95 Prozent davon auch bei Erste Hilfe-Maßnahmen. Bestnoten im Praxistest.

Die nächste Hitzeperiode lässt nicht lange auf sich warten. Doch nicht alle ÖsterreicherInnen kommen mit den derzeit herrschenden Wetterkapriolen und hohen Temperaturen gut zurecht – Hitzschlag und Kreislaufprobleme sind die Folgen. Mit der Sommerzeit und vermehrten Outdoor-Aktivitäten steigen auch die Gefahrenquellen für Unfälle im Freien, wie Badeunfälle, Verbrennungen beim Grillen oder Unfälle bei der Gartenarbeit.

Im Notfall ist die Erstversorgung bis zum Eintreffen professioneller Hilfe ein entscheidender Beitrag zur Rettung verunfallter Personen – doch wie fit sind die Österreicherinnen und Österreicher, wenn es um Erste Hilfe geht? Die Wiener Städtische Versicherung hat gemeinsam mit dem österreichischen Gesundheitsportal NetDoktor.at eine Umfrage mit interessanten Ergebnissen durchgeführt. In die Untersuchung einbezogen waren rund 500 Personen aller Altersgruppen. Davon waren 61 Prozent Frauen und 39 Prozent Männer.

44 Prozent haben schon einmal Erste Hilfe geleistet
Fast die Hälfte der Befragten (46,7 Prozent) war schon einmal in einer Situation, in der es notwendig war, Erste Hilfe zu leisten. 44 Prozent haben sogar selbst schon einmal Erste Hilfe geleistet.

Sehr erfreulich dabei ist, dass der Großteil der Befragten (91,6 Prozent) schon einmal einen Erste Hilfe-Kurs besucht hat. Vor allem im Rahmen der Führerscheinausbildung haben 65,7 Prozent (Mehrfachnennungen möglich) ihr Erste Hilfe-Wissen erworben, 35 Prozent haben einen Erste Hilfe-Kurs im Rahmen von Kursen für Firmen, Betriebe und Organisationen besucht. 22,1 Prozent taten dies auf Eigeninitiative und 21,9 Prozent in der Schule oder im Rahmen einer Ausbildung (Medizinstudium, Bundesheer, Feuerwehr, Ausbildung zum Rettungssanitäter).

95 Prozent fühlen sich bei Erste Hilfe-Maßnahmen sicher
Wie sieht es jedoch mit dem Verhältnis von Theorie und Praxis aus – sind sich die ÖsterreicherInnen auch in der Anwendung von Erste Hilfe-Maßnahmen sicher? Mehr als die Hälfte der Befragten fühlt sich in Bezug auf ihr Erste Hilfe-Wissen „sehr sicher“ oder „sicher“. Jeder Dritte ist sich „wenig sicher“ und 9,3 Prozent sind „sehr unsicher“. Wenn es darum geht, das erlernte Wissen im Notfall auch anwenden zu müssen, fühlen sich allerdings 95 Prozent sicher, die zuvor angaben, sich in der Theorie sehr sicher oder sicher in Bezug auf ihr Erste Hilfe-Wissen zu fühlen.

Im Fall des Falles: Notruf, Erste Hilfe-Koffer und Defibrillatoren – Wissen vorhanden
Die Frage, welche Nummer bei einem Unfall mit Verletzten als erste gewählt werden würde, beantwortete der Großteil (70,4 Prozent) mit „144“. In ganz Österreich ist durch Wählen der Nummer 144 (ohne Vorwahl) flächendeckend die nächste Rettungsleitstelle erreichbar. Diese entscheidet je nach der Art des Notfalls, welche Rettungsmittel zum Unfallort entsendet werden. 23,7 Prozent der Befragten würden die europaweit einheitliche Notrufnummer „112“ wählen.

Im Ernstfall ist der rasche Zugriff auf einen gut bestückten Erste Hilfe-Koffer sehr wichtig. 76 Prozent der Befragten wissen, wo sich der nächste Erste Hilfe-Koffer befindet. Knapp die Hälfte (48,9 Prozent) erneuern den Inhalt ihres Verbandskastens im Haus bzw. in der Wohnung wie empfohlen alle fünf Jahre oder öfter, ein Viertel (26,7 Prozent) seltener als alle fünf Jahre. 22 Prozent besitzen dort allerdings keinen Verbandskasten.

Rund 90 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage wissen auch, dass in vielen Betrieben und öffentlichen Gebäuden Defibrillatoren für den Notfall zur Verfügung stehen, und zwei Drittel der Befragten kennen das Symbol, das den Standort von Defibrillatoren ausweist: Ein weißes Herz und ein weißes Kreuz auf grünem Hintergrund.

Bestnoten im Praxistest
Fallbeispiel Atem-Kreislauf-Stillstand:
Auf die Frage, auf wie viele Herzdruckmassagen wie viele Beatmungen bei einem Atem-Kreislauf-Stillstand folgen sollten, antworteten die meisten Teilnehmer (76,5 Prozent) korrekt: Auf 30 Herzdruckmassagen sollten zwei Beatmungen folgen.

Fallbeispiel abgetrennte Finger und Zehen:
Im Sommer sorgen etwa Rasenmäher und Kreissägen immer wieder für abgetrennte Finger oder Zehen. 96,8 Prozent würden abgetrennte Finger oder Zehen bis zum Eintreffen im Spital richtig behandeln: Die Amputate sollten steril und trocken eingewickelt, in einen wasserdichten Plastikbeutel gegeben und von außen gekühlt werden.

Fallbeispiel Verbrennungen:
Auch die Frage, wie Körperpartien bei kleineren Verbrennung, die etwa durch kochendes Wasser, heißes Fett, elektrische Geräte und Grillkohle entstehen können, richtig gekühlt werden, antwortete der Großteil (83,4 Prozent) richtig: 15-20 Minuten unter fließendem kalten Wasser (15-20 Grad Celsius).

„Wir als Versicherer wissen, wie wichtig Prävention und rasche Hilfe im Ernstfall sind. So bietet unsere kostenlose SchadenService-App für iPhones und Android Handys unseren KundInnen jederzeit griffbereit Informationen und schnelle Hilfe für den Ernstfall: Vom Schadensformular über Checklisten bis hin zu den wichtigsten Erste Hilfe-Maßnahmen und einem Notruf. Vielen ist auch gar nicht bewusst, dass sie nur am Arbeitsplatz, auf dem Weg zur Arbeit und auf Dienstreisen gesetzlich unfallversichert sind. Die meisten Unfälle passieren jedoch in der Freizeit. Deshalb ist es so wichtig, mit einer privaten Unfallversicherung vorzusorgen“, so Dr. Judit Havasi, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung.

Beruhigenden Schutz rund um die Uhr bietet nur die private Unfallversicherung
Die gesetzliche Unfallversicherung bietet ausschließlich Schutz bei Unfällen am Arbeitsweg und Arbeitsplatz. Die Sozialversicherung kommt nach einem Freizeitunfall allenfalls für die Behandlungskosten auf. Sämtliche Folgekosten, die je nach Schwere des Unfalles gravierend hoch sein können, muss der Betroffene selbst tragen. Zudem sind Kinder, die noch keine Schule besuchen, sowie Hausfrauen und Pensionisten, im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung gar nicht versichert.

Mit der neuen Unfallversicherungslösung PREMIUM hat die Wiener Städtische ein attraktives Produkt auf den Markt gebracht, das man gezielt auf seine persönlichen Bedürfnisse abstimmen kann. Dabei berücksichtigt werden sollten – neben dem tatsächlichen Lebensstil – die wichtigen Faktoren Familie, Freizeit und Beruf. Fragen wie: ,Welche Geldleistung benötige ich im „worst case“, um die Alltagskosten, die Ausbildung meiner Kinder, etc. zu finanzieren?’ und ‚Welche Form der Invalidität würde mich an der weiteren Ausübung meines Berufes hindern?’ sollte man sich dazu ganz bewusst stellen. Die neuen Zusatzbausteine „LifeStyle-Urlaub“ und „LifeStyle-Freizeit“ richten sich vor allem an sportliche bzw. reisefreudige Personen.



Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group ist mit einem Prämienvolumen von rund 2,3 Mrd. Euro die führende österreichische Versicherung und verfügt weiters über Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. In neun Landesdirektionen und 140 Geschäftsstellen in ganz Österreich werden mehr als 1,3 Mio. KundInnen betreut. Diese finden in der WIENER STÄDTISCHE Versicherung einen innovativen und verlässlichen Partner für sämtliche Bedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich. Der Marktanteil beträgt rund 14 Prozent.

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft des Internationalen Versicherungskonzerns VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien.