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Alle Jahre wieder – „Waidmannsheil!“ auf Österreichs Straßen

Der Herbst ist da und mit ihm der Wildwechsel. Besonders in den Morgen- und Abendstunden steigt die Unfallgefahr erheblich durch schlechte Sicht, rutschige Straßen und unerwartete „tierische Verkehrsteilnehmer“. Aber: aufmerksames und vorausschauendes Fahren vermindert das Unfallrisiko diesbezüglich, rät die Wiener Städtische Versicherung.

Leistungen für Wildschäden seit 2009 um mehr als 40 Prozent gestiegen

Laut ExpertInnen sind Übergangsbereiche zwischen Wald und Feld besonders gefährlich. Springt ein Tier auf die Straße, lautet die Devise: bremsen, sofort abblenden, wiederholt hupen und darauf achten, ob noch weitere Tiere folgen. Und: Unfälle mit Reh oder Hase nicht unterschätzen. Vor allem die Größe des Tieres ist entscheidend. Trifft man z.B. mit 50 km/h auf einen 20 kg schweren Rehbock, wirkt eine halbe Tonne auf Fahrzeug und FahrerIn ein. Zudem kam es in den vergangenen Jahren vermehrt zu Wildunfällen: „Allein bei der Wiener Städtischen sind in der Kfz-Versicherung seit 2009 die Leistungen für Schäden mit Wild- und Federvieh um mehr als 40 Prozent gestiegen. 2012 wurden 3.681 Wildschäden mit einem Gesamtschaden von rund 4,1 Mio. Euro registriert“, erklärt Erich Leiß, Vorstandsdirektor der Wiener Städtischen Versicherung.

Natur&Tierkasko: Rundum-Schutz bei Tierschäden und Naturgewalten

Die Natur&Tierkasko bietet einen eigenständigen Kasko-Schutz gegen Unfälle mit Tieren aller Art und unvorhersehbaren Naturgewalten – wie z.B. Hagel, Sturm, Blitzschlag, Hochwasser, Überschwemmungen. Tierverbiss- und Folgeschäden sind bis 3.000 Euro versichert, die Höchstentschädigungsgrenze beträgt 12.000 Euro. Um ca. 9,90 Euro monatlich sind KundInnen mit der Natur&Tierkasko im Falle des Falles rundum geschützt. Denn: Nicht nur Wildunfälle, auch Naturkatastrophen nehmen zu.

Tipps zur Vermeidung von Wildunfällen

Die Wiener Städtische Versicherung gibt Tipps zur Vermeidung von Wildunfällen:

  • bei Gefahrenzeichen „Achtung Wildwechsel“ die Geschwindigkeit verringern bzw. bremsbereit fahren
  • besondere Vorsicht auf wenig befahrenen Nebenstraßen
  • bei der Sichtung eines Tieres: Fernlicht abblenden, mehrmals kurz hupen
  • keine ruckartigen Ausweichmanöver

Richtiges Verhalten nach einem Unfall

Ist ein Wildunfall passiert, sollte nach Möglichkeit die Unfallstelle mit Pannendreieck und eingeschalteter Alarmblinkanlage abgesichert werden. Wenn Personen verletzt sind, Erste Hilfe leisten. Wildunfälle müssen zudem gemeldet werden – entweder direkt bei Polizei oder örtlicher Jägerschaft. Verletzte Tiere dürfen nur von einem Jäger oder der Polizei getötet werden. Das tote Tier nach Möglichkeit von der Fahrbahn schaffen – aber auf keinen Fall mitnehmen!
 

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group ist in Österreich mit neun Landesdirektionen, 140 Geschäftsstellen und rund 3.500 MitarbeiterInnen präsent. In Österreich werden aktuell mehr als 1,3 Mio. KundInnen betreut. Weiters verfügt das Unternehmen über Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist ein innovativer und verlässlicher Partner für sämtliche KundInnenbedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich.

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft des Internationalen Versicherungskonzerns VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien.