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86 Prozent der VorarlbergerInnen fürchten, dass ihr Einkommen bei Pflegebedürftigkeit nicht reicht

Eine von der Wiener Städtischen Versicherung durchgeführte Umfrage zeigt, dass 3 von 4 VorarlbergerInnen damit rechnen, dass die staatliche Pflegefinanzierung die Kosten für den Pflegefall nicht decken wird. Bisher haben jedoch erst 8 Prozent eine private Pflege-versicherung abgeschlossen – eine staatliche Förderung würde knapp drei Viertel dazu motivieren.

Die Kosten im Falle einer Pflegebedürftigkeit können für die Betroffenen schnell zum finanziellen Problem werden. Durch diesen zusätzlichen Kostenfaktor wird es immer schwieriger, den eigenen Lebensstandard zu erhalten. 86 Prozent der VorarlbergerInnen (Ö-Schnitt: 83 Prozent) sind der Meinung, dass ihr jetziges Einkommen nicht ausreichen wird, um im Falle einer eigenen Pflegebedürftigkeit die Kosten abzudecken, so eine repräsentative Umfrage der Wiener Städtischen Versicherung unter 1.700 ÖsterreicherInnen. Besonders stark ausgeprägt ist diese Einschätzung vor allem bei Frauen und Personen ohne Partner im Haushalt.

Staatliche Förderung als Motivationsschub

3 von 4 VorarlbergerInnen gehen davon aus, dass die staatliche Pflegefinanzierung in Zukunft nicht ausreichen wird (Ö-Schnitt: 75 Prozent). „In Zukunft wird es angesichts der demographischen Entwicklung immer notwendiger, sich mit einer privaten Pflegeversicherung zu beschäftigen, um auch im Fall der Fälle auf der sicheren Seite zu stehen“, sagt Wiener Städtische Landesdirektor Burkhard Berchtel.

74 Prozent der Befragten haben schon von privaten Pflegeversicherungen gehört, aber nur 8 Prozent haben eine Versicherung bereits abgeschlossen. 13 Prozent der VorarlbergerInnen wollen eine solche in Zukunft abschließen. Als Hauptgrund für den Nichtabschluss einer privaten Pflegeversicherung werden finanzielle Engpässe angeführt. „Die Sorge um teure Prämien ist unbegründet“, wie Landesdirektor Berchtel erläutert. „Denn bei einem Einstieg mit 30 Jahren kostet eine private Pflegeversicherung rund 7 Euro monatlich. Mit diesen günstigen Prämien lässt sich rechtzeitig vorsorgen.“ Die Umfrage ergibt, dass sich rund zwei Drittel der Befragten vorstellen können, sogar zwischen 30 und 50 Euro monatlich dafür auszugeben, 8 Prozent sogar bis zu 70 Euro.

Aus Sicht der VorarlbergerInnen würde eine staatliche Förderung motivierend für den Abschluss einer privaten Pflegeversicherung wirken. Knapp drei Viertel der Befragten würden eine private Pflegeversicherung abschließen, wenn diese staatlich gefördert wäre.

Hälfte der Befragten rechnet mit Pflegebedürftigkeit

Grundsätzlich sieht die Hälfte optimistisch in die Zukunft, wenn an das „Älterwerden“ gedacht wird, jedoch beschäftigt die Befragten dabei vor allem das Thema Gesundheit, wobei auch die Pflegebedürftigkeit eine wichtige Rolle spielt. Daneben ist aber auch die Pensionshöhe ein Thema, das aus der Sicht der VorarlbergerInnen als „sehr wichtig“ empfunden wird.

Erwartungsgemäß wird das Risiko, aufgrund des Alters pflegebedürftig zu werden, deutlich höher eingeschätzt als durch andere Gegebenheiten. Knapp die Hälfte der Befragten schätzt dieses Risiko „sehr hoch“ bzw. „hoch“ ein. An zweiter Stelle rangiert das Risiko, aufgrund einer Krankheit selbst pflegebedürftig zu werden. Als dritte Platzierung kommt der Unfall als mögliche Ursache in Betracht, doch lediglich 5 Prozent schätzen dieses Risiko „sehr hoch“ ein. „Leider wird immer noch unterschätzt, dass Pflegebedürftigkeit keinesfalls nur eine Frage des Alters ist – das Schicksal kann nach einem Unfall bereits in jüngeren Jahren zuschlagen“, erklärt Landesdirektor Berchtel.

Zu wenig Information

Zum System der Pflegefinanzierung in Österreich besteht ein hoher Bedarf an Information – nur 6 Prozent der VorarlbergerInnen gaben an, darüber „sehr gut“ informiert zu sein. Ein Fünftel bezeichnete sich als „eher gut“ informiert. Dabei ist klar ersichtlich, dass sich jene Personen mit Pflegeerfahrung besser informiert fühlen, als Unerfahrene.

21 Prozent der Befragten holen sich themenbezogene Informationen von Ämtern, Magistraten, Behörden und Bezirkshauptmannschaften, darüber hinaus werden hauptsächlich Krankenkassen und Gemeinden zur Informationsbeschaffung herangezogen.

 

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft des internationalen Versicherungskonzerns VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien und ist mit neun Landesdirektionen, 140 Geschäftsstellen und rund 3.500 MitarbeiterInnen präsent. In Österreich werden aktuell mehr als 1,3 Mio. KundInnen betreut. Weiters verfügt das Unternehmen über Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist ein innovativer und verlässlicher Partner für sämtliche Kundenbedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich.

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung setzt als familienfreundlicher Arbeitgeber umfangreiche Maßnahmen, um Beruf und Familie besser zu vereinbaren und erhielt dafür das Zertifikat „Audit berufundfamilie“ des Bundesministeriums für Familien und Jugend.