Der interaktive Risikoradar

Der interaktive Risikoradar

Im Rahmen der Digitalisierungsoffensive hat die Wiener Städtische ihren Online-Auftritt erweitert und präsentierte den Risikoradar. Mit Hilfe der interaktiven Karte können User in Österreich unter risikoradar.at ihr persönliches Risiko selbstständig analysieren.

Mit dem Risikoradar stärkt die Wiener Städtische Versicherung ihre Position als DER Sicherheitspartner für alle ÖsterreicherInnen.

 Sicherheit, Prävention und Service für unsere Kundinnen und Kunden stehen bei uns an erster Stelle. Mit dem innovativen Risikoradar stellen wir ein weiteres Servicetool online zur Verfügung. Damit sind wir Vorreiter in Österreich. 
Generaldirektor Mag. Robert Lasshofer

Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass Intensität und Häufigkeit von Naturkatastrophen grundsätzlich zunehmen. Die ökonomischen Schäden sind beträchtlich, aufgrund von stärkerer Besiedlungsdichte und höherer Vermögenswerte steigen auch die Schadenssummen überdurchschnittlich an. Stürme, Hagel und Hochwasser verursachen beinahe jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe. Innerhalb des vergangenen Jahrzehnts hat die Wiener Städtische an ihre KundInnen insgesamt knapp 700 Millionen Euro für Naturkatastrophenschäden ausbezahlt.

Rechtzeitige Informationen helfen Schäden zu vermeiden

Für den Direktor der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Dr. Michael Staudinger sind hochwertige Wetter- und Klimainformationen für die Bevölkerung ein wichtiger Teil der Prävention: „Information hilft, Schäden zu vermeiden. Zum einen ist wichtig zu wissen: Welche extremen Wetterereignisse sind in meiner Region jetzt und in einem geänderten Klima möglich, welche Intensität können sie haben, und wie kann ich mich davor schützen. Der zweite wichtige Bereich sind im Anlassfall rechtzeitige, regionale Warnungen für den jeweiligen Bedarf. Hier versuchen wir als Wetterdienst, möglichst maßgeschneiderte Warnungen zu liefern – ein Beispiel dafür ist die WetterService Plus-App in Zusammenarbeit mit der Wiener Städtischen Versicherung.“

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Drei Szenarien – Sturm, Hagel und Hochwasser

Zum Start des Risikoradars stehen für User die Risiken Sturm, Hagel, Hochwasser und Blitz zur Auswahl. Bedeutend ist die langfristige Entwicklung, daher hat die Wiener Städtische zwei Zeiträume (zehn Jahre und fünf Jahre) definiert. Die Risiken können einzeln oder zusammengefasst (Sturm, Hagel, Hochwasser) betrachtet werden, daraus ergibt sich eine detaillierte Risikoanalyse.

1. Sturm: Tirol bis Wien betroffen

Österreich wurde seit 2006 von zahlreichen Sturm- und Orkantiefs mit punktuellen Windspitzen von über 200 km/h heimgesucht, diese verursachten große Sachschäden. Eine nicht mindere Gefahr für Menschen besteht dabei durch herumfliegende Gegenstände, herabfallende Äste und umfallende Bäume. Allein die Sturmereignisse im Jahr 2015 schlugen sich mit knapp 22 Millionen Euro nieder. Der Risikoradar zeigt im Zehn-Jahres-Zeitraum die gefährdeten Regionen und Gemeinden deutlich – speziell von Tirol bis Wien. So z.B. auch in der Gemeinde Mattsee in Salzburg, wo ein sehr hohes Sturm-Risiko besteht.

2. Hagel: lokale Großereignisse

Hagelereignisse, die wie Hochwasser und Sturm zu den Naturkatastrophen zählen, sind sehr punktuell und haben bislang in Österreich schwere Schäden angerichtet. Im letzten Jahr z.B. in Klagenfurt und Umgebung, wo ein Hagelsturm innerhalb weniger Stunden Schäden in der Höhe von rund 35 Millionen Euro allein bei der Wiener Städtischen verursacht hat.

3. Hochwasser: Donauregion stark gefährdet

Viele Regionen Österreichs waren in den vergangenen Jahren von Hochwasserereignissen betroffen – zuletzt besonders der Donauraum in Niederösterreich beim sogenannten Jahrhunderthochwasser 2013. Das Hochwasser-Risiko ist z.B. im Bezirk Tulln an der Donau sehr hoch. Hervorzuheben sind in dieser Gemeinde die Hochwasser im Sommer 2006, im Frühjahr 2009, im Jahr 2014 sowie die Jahrhunderthochwasser im Juni 2009 und Juni 2013. Beim letzten Jahrhunderthochwasser leistete die Wiener Städtische in Österreich Schadenszahlungen in der Höhe von knapp 50 Millionen Euro.

Die Funktionen des Risikoradars

Mittels Zoom-Funktion können die Regionen genauer analysiert werden, oder man sucht ganz einfach per Postleitzahl oder per Klick auf die jeweilige Gemeinde auf der Österreichkarte. Dabei öffnet sich ein Fenster, das kurz und prägnant die Risikosituation beschreibt. Dank einer fünfstufigen Skala ist die Gefahr, von einem der Risiken betroffen zu werden, auf einen Blick ersichtlich, zusätzlich gibt es eine kurze Beschreibung, welche Ereignisse in den vergangenen Jahren eingetreten sind.

Der Risikoradar sowie die individuellen Ergebnisse und Abfragen können auch via Facebook direkt geteilt werden. Somit können User auch FreundInnen zeigen, welches Risiko in der jeweiligen Gemeinde vorliegt. Der „Risikoradar“ wurde im Responsive Design entwickelt und ist somit über alle gängigen Desktop- und Mobilgeräte abrufbar. Das jeweilige Risiko basiert auf den Daten der Wiener Städtischen Versicherung.

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