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der Wiener Städtischen Versicherung AG

11.04.2019Unternehmen

Ralph Müller wird Robert Lasshofer als Generaldirektor der Wiener Städtischen nachfolgen

Ab 1. Jänner 2021 wird Ralph Müller, derzeit Generaldirektor der Donau Versicherung, neuer Vorstandschef der Wiener Städtischen. Mit Jänner 2020 zieht er bereits in den Vorstand der zweitgrößten Versicherung Österreichs ein.

Robert Lasshofer ist seit 1999 im Vorstand der Wiener Städtischen tätig und leitet seit August 2010 sehr erfolgreich den – nach der kürzlich erfolgten Fusion mit der s Versicherung – größten Lebensversicherer des Landes und die größte Tochter des börsenotierten VIG-Konzerns als Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor. Die Funktionsdauer der Vorstandsmitglieder der Wiener Städtische Versicherung AG endet 2020. Robert Lasshofer würde bei einer Fortsetzung der Funktion das Pensionsalter überschreiten. Daher hat der Aufsichtsrat der Wiener Städtische Versicherung AG am 11. April langfristig die Weichen für den Vorstandsvorsitz gestellt. Im Hinblick auf die Bedeutung des Unternehmens für den österreichischen Versicherungsmarkt soll die umfassende Einarbeitung des künftigen Generaldirektors längerfristig und in enger Abstimmung mit Robert Lasshofer erfolgen.  

Ralph Müller, derzeit Generaldirektor der Donau Versicherung, wird nach Auslaufen des Vertrags von Generaldirektor Robert Lasshofer ab Jänner 2021 die Geschicke der zweitgrößten Versicherung Österreichs leiten. Er wird schon mit Anfang 2020 in den Vorstand der Wiener Städtischen einziehen, um gemeinsam mit Lasshofer einen geordneten Übergang sicherzustellen. „Für den Aufsichtsrat ist Kontinuität in der Wiener Städtischen besonders wichtig, daher wurde die Nachfolge von Robert Lasshofer frühzeitig geregelt. Ich freue mich sehr, dass wir Ralph Müller für diese wichtige Funktion gewinnen konnten, hat er doch durch seine langjährige Erfahrung bewiesen, dass er ein überaus erfolgreicher Versicherungsmanager ist. Mit der Bestellung wird er den Erfolgskurs der Wiener Städtischen konsequent fortsetzen“, sagt Günter Geyer, Aufsichtsratspräsident der Wiener Städtischen Versicherung.  

Ralph Müller startete im Jahr 2011 seine Tätigkeit in der Wiener Städtischen als Vertriebsvorstand, danach war er für das Risiko- und Finanzressort verantwortlich, seit Sommer 2018 ist Müller, der sein Jus-Studium in Graz absolvierte, Generaldirektor der Donau Versicherung. Müller weist langjährige Erfahrung im Finanzdienstleistungsbereich, wie z. B. auch Bancassurance, auf und war vor seiner Tätigkeit im VIG-Konzern unter anderem Vorstand der ehemaligen Bank Austria. „Es ist für mich eine große Ehre, künftig eine so erfolgreiche wie traditionsreiche und zugleich zukunftsorientierte Versicherung führen zu dürfen. Wir werden gemeinsam die Zukunftschancen wahrnehmen – mit innovativen Produkten und Dienstleistungen offline wie online. Mit unserem Know how und unserer Innovationskraft werden wir unseren Kundinnen und Kunden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten das Beste im Versicherungsgeschäft bieten können“, sagt der designierte Generaldirektor Ralph Müller. 

Manfred Rapf, Vorstand für Lebens- und Krankenversicherung, hat nach dem erfolgreichen Abschluss der Fusion zwischen Wiener Städtische und s Versicherung das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Seine Agenden werden künftig Christine Dornaus (Lebensversicherung) und Doris Wendler (Kranken- und Unfallversicherung) übernehmen. 

2018 alle Ziele erfüllt

Die Wiener Städtische Versicherung hat 2018, im ersten Jahr nach Fusion mit der s Versicherung, alle ihre Ziele erreicht. Die Gesamtprämien kletterten über die Schwelle von 3 Mrd. Euro, wodurch der zweite Marktrang in Österreich gefestigt werden konnte. Die positive Entwicklung war geprägt von einer weiterhin hohen Nachfrage in der Kranken- und Schaden/Unfallversicherung. Die Krankensparte legte um 3,5 Prozent auf 407 Mio. Euro zu, die Schaden/Unfallversicherung um 2,1 Prozent auf 1,31 Mrd. Euro. In der Lebensversicherung – hier ist die Wiener Städtische nach der Fusion mit 1,29 Mrd. Euro die klare Nummer eins – wurden die Einnahmen in der laufenden Prämie leicht gesteigert, der Einmalerlag war, aufgrund einer anhaltenden restriktiven Annahmepolitik, mit 21 Prozent weiter rückläufig. „Wir können heute, dank unserer beiden gleich starken Sparten Schaden/Unfall- und Lebensversicherung, auf ein sehr stabiles Portfolio bauen. Hinzu kommt unser Wachstumsmotor, die Krankenversicherung, die ihre Dynamik auch künftig fortsetzen wird“, erklärt Robert Lasshofer, Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung.  

Der Gewinn vor Steuern (EGT) lag im Vorjahr bei 157,7 Mio. Euro (IFRS), nach 170,4 Mio. Euro im Jahr 2017. Der Rückgang ist auf ein rückläufiges Finanzergebnis aufgrund der Niedrigzinsphase zurückzuführen. Dank konservativer Rückversicherungspolitik wurde die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) auf 91,9 Prozent weiter verbessert – ein Spitzenwert im Branchenvergleich. Die Solvenzquote erreichte 2018 einen Wert von 225,6 Prozent. 

Fusionsstrategie trägt Früchte

Der Zusammenschluss von Wiener Städtischer und s Versicherung, die seither als Marke der Wiener Städtischen den Vertriebspartner Erste Bank und Sparkassen serviciert, wurde im Oktober 2018 erfolgreich abgeschlossen. Zusätzlich konnte der Kooperationsvertrag mit Erste Bank und Sparkassen bis ins Jahr 2033 vorzeitig verlängert werden. „Durch diese Partnerschaft wird es gelingen, unseren Marktanteil – neben unserem Stamm- und Partnervertrieb – auch über den Bankenvertrieb deutlich auszubauen. Neben der Lebensversicherung sehen wir in der Gesundheitsvorsorge und in der Sachversicherung in der Partnerschaft mit der Bank für die Zukunft großes Potenzial. Es freut mich besonders, dass wir bereits nach sehr kurzer Zeit die ersten Früchte unserer Strategie ernten können“, so Lasshofer. In den ersten Monaten nach vollzogener Fusion verzeichnete die Wiener Städtische – über ihre Marke s Versicherung – in diesem Bereich Steigerungsraten von bis zu 30 Prozent. „Diesen Erfolgsweg werden wir konsequent weitergehen und sukzessive ausbauen“, sagt der Wiener Städtische-Generaldirektor.

 

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft des internationalen Versicherungskonzerns VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien und ist mit neun Landesdirektionen, 130 Geschäftsstellen und rund 4.000 Mitarbeitern präsent. Weiters verfügt das Unternehmen über Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist ein innovativer und verlässlicher Partner für sämtliche Kundenbedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich.

Aufgrund ihrer Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde die Wiener Städtische 2015 als „familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet und im Jahr 2018 vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend rezertifiziert.