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Fonds ABC

Die Welt der Börse hat eine eigene komplizierte Sprache. Um mit den Börse-Profis über aktuelle Trends reden zu können, sollten Ihnen die Begriffe in unserem Investors Glossar geläufig sein.

Dieses Glossar wurde mit freundlicher Unterstützung der Ringturm KAG realisiert.

Absolute Return
Anlagestrategie, die auf Ertrag ausgerichtet ist und das Anlagerisiko minimiert. Es werden dabei klassische Anlagegrundsätze, z.B. breite Risikostreuung, mit innovativen, neuen Ertragschancen, z.B. Alternative Investments, kombiniert.

Aktienfonds
Fonds, die ihre Mittel hauptsächlich oder ausschließlich in Aktien anlegen.

Anleihefonds
Fonds, die ihre Mittel in festverzinsliche Wertpapiere anlegen

Asset Allocation
Darunter versteht man die praktische Durchsetzung der modernen Portfolio-Theorie. Konkretes Ziel ist die Optimierung von Risiko und Rendite eines bestimmten Portfolios. Die Asset Allocation soll verschiedene Märkte, Instrumente und Währungen innerhalb der Regionen und Länder kombinieren, sodaß sie den Markterwartungen und den Risikobedürfnissen eines Anlegers optimal entspricht.

Auflegungsdatum
Ist das Gründungsdatum des Fonds.

Börsenkapitalisierung
Börsenwert einer Aktiengesellschaft (Aktienkurs mal Anzahl der Aktien).

Chart
Grafische Darstellung eines Kursverlaufes.

Cost-average-Effekt
Kapitalanlageverfahren, das auf der regelmäßigen Verwendung fester Beträge für den Kauf bestimmter Wertpapiere beruht. Dadurch ergibt sich mit der Zeit ein vorteilhafter Durchschnittspreis.

Dachfonds
Investieren in Anteile anderer Investmentfonds (Funds of Funds), und nicht in einzelne Wertpapiere.

Emerging Market Fonds
Investieren in Wachstumsmärkte.

Garantiefonds
Wird in einem Investmentfonds eine Garantie auf das eingesetzte Kapital bzw. auf Höchststände des Rechenwerts des Fonds gegeben, so spricht man von einem Garantiefonds. Für den Käufer minimiert sich das Verlustrisiko.

Geldmarktfonds
Investieren hauptsächlich in Geldmarktpapiere oder kurz laufende festverzinsliche Wertpapiere.

Investmentfonds
Ein Investmentfonds ist eine Direktanlage in einem Pool, wobei der Einzelinvestor Bruchteile am Gesamtvermögen diese Topfes (Fonds) gutgeschrieben bekommt. Mit dem Poolgeld gehen die Fondsmanager an der Börse einkaufen, je nach Ausrichtung des Fonds, also Aktien, Anleihen, etc. Vorteil des Einzelinvestors ist die breite Streuung in Aktien bzw. Anleihen schon bei einem geringen Anlagebetrag. Die Erträge (Zinsen, Dividenden, realisierte Kursgewinne, usw.) werden entweder an die Anteilseigner ausgeschüttet oder thesauriert (d.h. im Fondsvermögen zur Wiederveranlagung belassen), was den Wert der Anteilscheine erhöht. Dieser Wert wird täglich aus den Börsenkursen errechnet, in welchen der Fonds investiert ist.

Investmentprozess
Der Investmentprozess spiegelt den Auswahl- und Veranlagungsprozess des Fondsmanagers wider.

Investmentzertifikate
Anteilsschein, der das Miteigentum an einem Fonds verbrieft.

KAG (Kapitalanlagegesellschaft)
Gesellschaft, die Wertpapiere nach dem Prinzip der Risikostreuung kauft und diese als Sondervermögen in einem Fonds verwaltet. Das Fondsvermögen eines Investmentfonds gehört grundsätzlich den Anteilsinhabern.

Kursrisiko
Preisschwankungen auf den Wertpapiermärkten, die die Gefahr mit sich bringen, Wertpapiere unter dem erwarteten Kurs veräußern zu müssen.

1-Monats-Hoch/Tief
Gibt die beste/schlechteste Performance eines Fonds im Beobachtungszeitraum an.

Overlay-Strategie
Durch die Nutzung einer Overlay-Strategie lässt sich die Effizienz im Fondsmanagement steigern und das Portfoliorisiko aktiv steuern. Fondsverwalter können im Rahmen der Overlay-Strategie schnell von einer Anlagekategorie in eine andere umschichten, ohne das Basisportfolio zu verändern.

Performance
Wertsteigerungen zwischen zwei Zeitpunkten, bestehend aus den Ausschüttungen, die der Fonds aus seinen Anlagen erhält, zuzüglich der Kurssteigerungen dieser Wertpapiere.

Positive Monate (in %)
Gibt die Anzahl der Monate in Prozent an, in denen ein Fonds eine positive Entwicklung verzeichnen konnte.

Rechenschaftsbericht
Bericht der KAG am Geschäftsjahresende über jeden einzelnen Fonds. Dazu zählen neben einer Vermögensaufstellung zum Abschlussstichtag auch eine Aufwands- und Ertragsrechnung.

Rechnungsjahr
Ist im Fondsprospekt angegeben. Anschließend an das Rechnungsjahr erfolgt der Rechenschaftsbericht und die Bekanntgabe einer etwaigen Ausschüttung oder Wiederveranlagung der Fondsgesellschaft.

Rechenwert
Kurswert aller vom Fonds gehaltenen Wertpapiere dividiert durch die Anzahl der Fondsanteile.

Rentenfonds
Fonds, die ihre Mittel in festverzinsliche Wertpapiere oder Geldmarktpapiere anlegen.

Thesaurierungsfonds
Fonds, die sämtliche Erträge wieder anlegen. Durch den Zinseszinseffekt wird die Wertsteigerung beschleunigt.

Volatilität
Die Volatilität gibt die Schwankungsintensität eines Veranlagungsinstrumentes an. Je größer die Volatilität, desto stärker sind die Kursschwankungen des betreffenden Fonds.

Währungsrisiko
Risiko, durch Wechselkursschwankungen Verluste zu erleiden, direkt durch den verschlechterten Wechselkurs und indirekt durch die Benachteiligung der wechselkursabhängigen Unternehmensaktien, die im Depot gehalten werden.

Zeichnung
Mit ihr verpflichtet sich der Zeichner, im Fall der definitiven Zuteilung, Titel einer Emission zu übernehmen.


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